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General Mobile DST 11 Test BerichtDieses Thema wurde im andere Hersteller geschrieben. Solltest Du auch Probleme oder Lösungen zu diesem Thema haben, so nimm doch einfach an der Diskussion teil. |
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Gast
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General Mobile DST 11 Test Bericht
Man las viel über die DualSIM Geräte die in Deutschland auf den Markt kamen sollen. Alle vorgestellten Geräte versprühten ihren eigenen Charme. Das mir zum Test vorliegende General Mobile DST 11 erschien erst jetzt auf dem deutschen Markt. Ob es dem Ansturm gerecht wird? Es warten jedenfalls sehr viele auf ein DualSIM Handy, aber ob das General Mobile DST 11 den Erwartungen entsprechen kann? Mein erster Eindruck, als ich das Paket öffnete, war WOW. Sie sieht durch die schwarze Verpackung mit den Augen sehr endrucksvoll aus und die Erwartungen auf das Gerät wurden größer. Der Eindruck vom Gerät war eher gemischt, aber dazu könnt ihr mehr in meinem weiteren Test lesen. Lieferumfang
Das DST 11 mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel und 262.144 Farben ist ein typischer Slider, wie man es von anderen Herstellern kennt. Das Design würde eher auf ein Frauenhandy schließen, natürlich dürften aber auch Männer daran Interesse zeigen. Der optische Eindruck ist eher vielversprechend. Schaut man sich es aber genau an, so merkt man, dass hier leider an der Verarbeitung gespart wurde. Der Slidermechanismus hat ca. 1mm Spiel und das kann schon störend wirken. Der zum auf- und zuschieben nötige Druck allerdings ist gut gewählt und angenehm, selbst bei Einhandbedienung. Die vordere Seite ist in schwarzen Plastik gehalten und kratzempfindlich. Die Rückseite ist mit einem gummiartigen, rutschfesten Material überzogen. So muss man keine Angst haben, dass das Gerät bei Vibration auf dem Tisch herumtanzt und evtl. dann herunter fällt. Ich empfehle aber eine Handytasche zum Schutz des Gerätes. Hierbei verweise ich mal auf den boardinternen Onlineshop. Die Außentasten sind gut zu erreichen, sehr gut zu Bedienen und auch der Druckpunkt ist sehr gut. Zur Navigationstaste unter dem Display: Dieses ist leider sehr klein gehalten und für uns Europäer schlecht zu bedienen, so dass man zwangsläufig nicht immer gleich die richtige Richtung trifft oder gar nicht erst angenommen wird. Die OK Taste im Navigationskreuz hingegen hat einen sehr guten Druckpunkt und ist gut zu bedienen und zu erreichen. Ausstattung Das DST 11 verfügt über eine 1.3MP Kamera mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixel. Mittels einer kleinen Taste an der rechten Seite des Gerätes aktiviert man die Kamera. Da man die Taste länger gedrückt halten muss, damit diese aktiviert wird, sind schnelle Schnappschnüsse fast unmöglich. Aber selbst dafür reicht sie kaum aus, da die Farben verfälscht werden und deshalb unecht wirken und die Bilder vor allem einen gravierenden Rotstich haben. Man kann zwar kleinere Sachen in der Cam einstellen, die Qualität der Bilder bleibt aber schlecht. Das geht selbst bei 1,3 MP besser! Optionen der Kamera: Mit einem Klick auf die Option kommen verschiedene Einstellungen zum Vorschein. Zum einem das Album, zum Betrachten der geschossenen Bilder. Kameraeinstellungen, wie zb. Geräusche des Auslösetons, EV, um die Helligkeit einstellen zu können. In der Option Randleiste kann man zwischen 50Hz und 60Hz einstellen, unterschiede merkt man allerdings nicht. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit ist der Verzögerungstimer, aus dem man AUS, 5sek, 10sek, 15sek wählen kann. Ein weiteres Einstellungsdetail ist die Option Serienbilder, wie man es von den Sony Ericsson Geräten her kennt. Man kann einstellen, ob er 1 Foto, 3 Fotos, 5 Fotos schießt oder AUS, um kein Serienbild einzustellen. Unter Bildeinstellung ist es einem möglich die Auflösung einzustellen. Von 176x220 - 1280x1024 Auflösung und der Bildqualität von niedrig bis hoch. Großes Manko: Man kann leider keine Videos aufzeichnen. Darauf wurde bei diesen Gerät leider verzichtet. Unter Weißabgleich kann man verschiedenes einstellen. So gibt es die Möglichkeit auf Tageslicht, Kunstlicht, Floureszenz, Wolke, Weißglut und automatisch; im Landschaftsmodus leider nur automatisch und Nachtaufnahme. Eine Möglichkeit, Effekte in die Bilder einzufügen, wurde nicht vergessen und man kann zwischen Normal, Graustufen, Sepia, Sepia grün, Sepia Blau, Negativ, Negativ Grau, Tafel, Whiteboard, Kupferschnitz, Blauschnitz, Prägung, Kontrast und Entwurf auswählen. Einen Rahmen kann man natürlich auch einbinden. So kann man zwischen 10 verschiedenen Rahmen wählen. Ein wichtiger Teil eines Handys ist natürlich das Speichern der Bilder. So kann man im Menüpunkt Speicher zwischen Telefonspeicher und Speicherkarte wählen. Laut Infos sollten bis zu 2 GB Speicherkarte in das Gerät passen, ob mehr möglich ist, entzieht sich meiner Kenntniss. Der letzte Menüpunkt ist das Wiederherstellen des Gerätes und das zurücksetzen auf die Standardeinstellungen der Kamera. Der Sound des GM ist sehr mangelhaft. Lautstärke wurde bei diesem Gerät ganz klein geschrieben. Anrufe werden überhört, weil auf voller Lautstäre der Rufton "piepsig" abgespielt wird. Musik hören ist ebenfalls damit nicht möglich. Es ist einfach zu leise und man kann nichts verstehen, man muss das Gerät an das Ohr halten um etwas hören zu können. Ob das nur bei meinem vorliegenden Modell so ist, kann ich leider nicht sagen. Hmm, lecker Kabelsalat Installieren von Anwendungen lässt sich schwierig handhaben. So wurde auf Bluetooth und IrDa verzichtet und muss auf das gute alte Datenkabel zurückgreifen. Kleines Trostpflaster: Das Gerät wird als USB-Massenspeicher erkannt und macht den Zugriff auf das DST-11 um einiges leichter. So lassen sich Java-Anwendungen auf das Gerät schieben und leicht ausführen. General Mobile hat auf die Zugabe der PC-Suite auf CD verzichtet. Diese kann aber über die Website heruntergeladen werden. So können Kontakte, SMS, MMS sowie Bilder und Klingeltöne mit dem PC syncronisiert werden. Die Software selbst wirkt unausgereift, beispielsweise ist es nicht möglich MP3 Klingeltöne gleich zuzuweisen. Dies muss umständlich über den Filemanager und über das Handymenü geschehen. Moddingmöglichkeiten: Außer normale Hintergrundbilder und MP3 Klingeltöne kann man hier nichts ändern. Das Gerät ist sehr einfach gehalten und es ist somit nichts möglich, aber man weiß nie, schließlich kam das Gerät gerade erst auf den Markt. Allgemeines Allen Kritikpunkten zum Trotz, besitzt das DST-11 einen riesigen Pluspunkt. Im Gegensatz anderen Dual-SIM Geräten sind bei Karten gleichzeitig online. Beide können gleichzeitig eingehende Anrufe entgegen nehmen. Bei ausgehenden Anrufen wählt man einfach die entsprechende SIM-Karte aus und los gehts. Der Empfang beider Karten ist sehr gut. Ich habe es mit allen deutschen Netzen getestet. Die Sprachqualität ist sehr schlecht. Man kann den Gesprächspartner schlecht hören, auch die Freisprechfunktion ist nicht zu gebrauchen, da sie sehr leise ist. Was bei dem Gerät schief gelaufen ist, kann ich nicht sagen. Für mich sind diese Funktionen wichtig und das wichtigste Kaufkriterium überhaupt. Noch ein Manko ist, dass man, nicht Telefonbuch gespeicherte, Nummern erst speichern muß, bevor diese angerufen werden können. Zum Akku muss ich sagen, dass der Standbybetrieb bei einer Woche liegt und die Gesprächszeit variiert. So habe ich nach 1 1/2h einen leeren Akku gehabt. Dank dem zweiten Akku muss es aber nicht gleich wieder ans Ladekabel. Der Verkaufspreis liegt mit Vertrag zwischen 0€-99€ und ohne Vertrag bei 399€. Der Preis ist für diese Qualität viel zu hoch gegriffen. Fazit Pro: - beide Simkarten gleichzeitig online - wird als Massenspeicher erkannt - ansprechendes Design - großes Display - mehrere Sprachen einstellbar (auch deutsch) - Tasten haben einen guten Druckpunkt Contra: - schlechte Verarbeitung - Sprachqualität schlecht - Lautstäre beim telefonieren/freisprechen und Musik schlecht - Bluetooth und IR fehlen - Display pixelig - Seitentasten schwergängig zu Bediene - Kamera mit starken Farbabweichungen - Nummer muss vor Anruf erst gespeichert werden Das Gerät ist nicht zu empfehlen. Wichtige Dinge sind nicht vorhanden oder unbrauchbar. Wäre die Lautstärke und die Sprachqualität in Ordnung, wäre das zu verschmerzen, so ist es leider ein teurer "Schrott". Der angegebende Preis ohne Vertrag von 399€ ist einfach zu hoch gegriffen und inaktzeptabel. Dem Gerät gebe ich eine glatte 5. Design & Verarbeitung 57 Punkte von möglichen 100 Ausstattung 30 Punkte von möglichen 100 Moddingmöglichkeiten: 5 Punkte von möglichen 100 Allgemeines 30 Punkte von möglichen 100 Geändert von Handy-FAQ (19.02.2008 um 09:53 Uhr) |
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