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game360

Android - Einsteiger/Umsteiger

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Ganz oben findet sich die Statusleiste, dort werden die Uhrzeit, der Empfang, sowie der Akkustand auf der rechten Seite und Benachrichtigungen auf der linken Seite angezeigt. Zudem läßt sich die Statusleiste runterziehen, um mehr Informationen anzuzeigen.

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Neuere Geräte ab Android 4.0 alias ICS können zudem ohne Tasten unterhalb der Displays auskommen und stellen am unteren Rand des Displays sogenannte virtuelle On-Screen Tasten dar. Dieser System Bar genannte Bereich bildet die Typischen Androidtasten Zurück, Home & Recent Apps ein, unter bestimmten Umständen erscheint auch eine Menütaste in Form von 3 Punkten.

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Der größte Teil des Bildschirm wird jedoch vom Lockscreen oder dem Launcher eingenommen.

Der Lockscreen

Was ist ein Lockscreen?

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Der Lockscreen ist der Sperrbildschirm. Dieser wird angezeigt, wenn das Gerät aus dem Styndby geholt wird. Zudem verhindert dieser, dass das Gerät sich ungewollt entsperrt, bietet Informationen/Schnellzugriffe und kann Unbefugten den Zugriff erschweren.

Der Launcher

Was ist ein Launcher?

Aus dem Launcher werden Apps gestartet und Widgets abgelegt. Apps müssen erst gestartet werden, Widgets hingegen können dynamische Inhalte anzeigen und direkt vom Homescreen aus bedient werden. Der Homescreen selbst hat mehrere Seiten, durch die man blättern kann. Die unterste Reihe ist die sog. Dock, die dort abgelen Apps behalten ihre Position auch wenn eine andere Seite des Homescreens gewählt wird. Es gibt neben den unzähligen Möglichkeiten den Launcher zu modifizierzen zwei Grundarten von Launchern:

  • Launcher mit separatem Appdrawer
  • Launcher ohne seperaten Appdrawer

Launcher mit separatem Appdrawer:

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Diese bestehen aus Homescreen und separatem Appdrawer. Der Homescreen ist vergleichbar mit Desktop am PC, dort können Widgets hinzugefügt oder Verknüpfungen zu Apps (und auch anderen Daten) abgelegt werden. Durch gedrückt halten an einer freien Stelle werden Zusätzliche Optionen angezeigt und es können Widgets ausgesucht werden. Neuere Androidversionen haben die Widgetauswahl allerdings ebenfalls in den Appdrawer verlegt. Das Entfernen einer Verknüpfung löscht nicht die App.

Appdrawer:

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Hier werden alle Apps angezeigt, die sich starten lassen. Neuere Androidversionen ermöglichen zudem auch die Auswahl der Widgets von hier.

Launcher ohne seperaten Appdrawer:

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Bei diesen ist der Homescreen und der Appdrawer vereint, es werden also alle verfügbaren App die sich starten lassen dort von Anfang an abgebildet. Widgets können idr über einen zusätzlichen Auswahlbildschirm hinzugefügt werden. Das die Abgebildeten Apps keine Verknüpfungen zum Appdrawer darstellen, wird durch das Entfernen einer App abgebildeten App zu dessen Deinstallation führen (sofern möglich).

Andere Launcher

Wie bereits erwähnt, gibt es mit Android und den Lockern und Launchern unzähliche Möglichkeiten diese anzupassen. Diese Möglichkeit nutzen auch die Hersteller und passen die Oberfläche entsprechend an. Weitere Launcher (und auch Locker) lassen sich zb über den Play Store runterladen.

Eine kleine Übersicht einger der verfügbaren Launcher findet ihr hier:

Falls ihr nach Inspiration sucht oder einfach nur mal sehen wollt, wie andere Nutzer ihr Gerät anpassen, könnt ihr hier vorbeischauen:

bearbeitet von kabagoes

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Erst Apps machen ein Smartphone zum Smartphone. Aber was genau sind Apps eigentlich?

Apps (engl., von Applikationen = Programme) sind kleine Programme, die einem das Leben erleichtern sollen. Einerseits gibt es vorinstallierte Systemapps, die der Hersteller auf ein Gerät packt, andererseits gibt es Apps aus dem Market.

Jeder kann für eine einmalige Gebühr von 25US-Dollar (USD) seine Apps im offiziellen Google Play Store einstellen, wo sie andere User dann herunterladen können.

Doch wozu soll man sich Apps herunterladen? Welche Vorteile bieten sie?

Für jeden Anwendungsbereich gibt es eine oder mehrere Apps. Mal kurz nach dem Wetter sehen? Kein Problem, dafür gibt es eine App. Du willst dir etwas Wichtiges notieren? Kein Problem, auch dafür gibt es eine App.

Natürlich gibt es aber nicht nur kleine Helferlein, sondern auch Spiele im Google Play Store (= der offizielle Android-App-Store).

Die Installation:

So sieht der Download aus dem Play Store aus:

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Ihr könnt euch aber auch eine *.apk-Datei (vergleichbar mit *.exe unter Windows am PC) aus dem Internet herunterladen. Diese kann aber Malware und Viren enthalten. Außerdem ist es auch verboten, sich kostenpflichtige Apps kostenlos aus dem Internet herunterzuladen. Ab Android 4.1 Jelly Bean ist die Nutzung von Pay-Apps nur noch möglich, wenn diese auch mit dem Account, über das das Handy angemeldet ist, gekauft wurde.

Habt ihr aber eine *.apk aus dem XDA-Forum oder einer anderen seriösen Quelle heruntergeladen, könnt ihr diese auf euer Handy kopieren, mit einem File Manager (einer ist immer vorinstalliert, ansonsten diesen hier aus dem herunterladen und installieren) zum Speicherort der *.apk navigieren und einfach anklicken, die angeforderten Rechte kontrollieren und schlussendlich installieren.

Wichtig: unter Einstellungen -> Sicherheit -> Unbekannte Quellen muss zuvor die Installation von Nicht-Market-Apps erlaubt worden sein.

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Über die Kommandozeile (über ADB) ist eine Installation ebenfalls möglich, die Erklärungen würden aber den Umfang dieses Beitrages sprengen.

Weitere Bezugsquellen:

Es gibt auch einige andere Bezugsquellen außer den Google Play Store.

Hier einige Beispiele:

  • Amazon
  • Androidpit
  • GetJar
  • Fireplace
  • ...

Installierte Apps findet ihr dann in eurem Appdrawer, der je nach Hersteller und Smartphone anders aussehen kann. Auf meinem Galaxy S3 sieht der Drawer beispielsweise folgendermaßen aus:

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Deinstallation:

Gefällt euch eine App nicht mehr, könnt ihr diese natürlich auch wieder deinstallieren. Dazu müsst ihr unter Einstellungen -> Anwendungsmanager -> Installierte Apps (Reiter ganz oben) die unerwünschte App heraussuchen, anklicken und dann auf 'Deinstallieren' klicken. Diesen Vorgang müsst ihr nochmals bestätigen und schon wird die App entfernt.

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Gefahren:

Beim Herunterladen einer App aus dem Play Store sollte man immer auf die angeforderten Rechte achten und auf Plausibilität prüfen. Denn wozu benötigt zum Beispiel ein Spiel Zugriff auf mein Telefonbuch? Sind einem die angeforderten Rechte suspekt, sollte man sich nach einer anderen App umsehen.

Theoretisch können Apps euer Smartphone ausspionieren und die Daten ins Ausland senden, das kommt aber nur sehr selten vor. Deshalb empfiehlt es sich immer, die Rechte zu kontrollieren und sich auch die Erfahrungsberichte anderer User im Play Store oder im Internet durchzulesen.

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Google Play ist das, was für Apple die App-Store ist.

Hier findet Ihr alle Anwendungen für euer Android Smartphone. Ob Spiele, Bücker oder Apps, das bekommt Ihr alles hier!

Starten wir die App, dann finden wir folgendes Bild vor uns:

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Bei Google Play gibt es mehrere Angebote. Spiele, Anwendungen, Bücher, Musik, Serien, usw.

In Deutschland haben wir leider nicht die ganze Auswahl. Ich nehme jetzt mal das Beispiel: Spiele und Bücher

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Es öffnet sich die Hauptseite von der Unterkategorie. Dort finden wir auf den ersten Blick empfohlene Spiele/Bücher/Apps oder Angebote.

Mit über 600.000 Anwendungen haben wir auch eine sehr große Auswahl.

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- Hier sehen wir, bei welcher Unterkategorie wir uns befinden. Ein klick darauf führt uns direkt ins Hauptmenü von Google Play

- Hier können wir direkt die Suchfunktion aufrufen. Wenn wir wissen, was wir brauchen, dann einfach da drauf klicken und das gewünschte suchen lassen.

- Diese drei Punkte (egal ob horizontal oder vertikal) rufen immer das Menü auf. Das nicht nur bei der Google Play Store.

- Angesagt (wie angesprochen die Hauptseite der Unterkategorien). Ganz Links finden wir immer die Kategorien (zum Beispiel bei Spielen-> Action Spiele oder bei Apps-> Sport). Wischt Ihr von links nach rechts, dann kommen die Top 500 Listen (Kostenlos/Kostenpflichtig/Neu/Trend/usw.)

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- Apps müssen nur einmal gekauft werden und können dann jederzeit wieder installiert werden.

- Anwendungen sind an eurer GoogleMail Adresse gebunden. Ihr könnt gekaufte Anwendungen nicht auf eine andere Email übertragen. Kauft Ihr euch ein neues Smartphone, dann reicht ein login eurer Gmail Adresse und schon weiß Google Play, was Du schon bezahlt hast.

- In wenigen Ausnahmen gibt es Anwendungen die an die IMEI Nummer gebunden werden (meist teure Anwendungen wie Navigon). Ihr müsst den Hersteller anschreiben und das beantragen. Das trifft aber nicht einmal auf 1% der Apps zu!

- Wurde die App nicht gekauft, dann steht der Preis dort (wie im Screenshot) oder einfach nur "kostenlos".

- Ihr könnt unter Menü (die drei Punkte) "Meine Apps" aufrufen. Dort werden alle installierten Anwendungen gelistet. Wollt Ihr eine Anwendung entfernen, dann klickt Ihr auf die App und geht auf Deinstallieren.

- Viele Apps bieten Vorschaubilder. Nun werden aber auch oft direkt Videos angeboten.

Wie kann ich Anwendungen kaufen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Apple Kunden kennen es meist von den ITunes Guthabenkarten. Bei Android gibt es:

- Vertragskunden (für Deutschland: Telekom, O2 und Vodafone) können die Appkosten auf Ihre Handyrechnung setzen.

- Kreditkarte

Ich nehme jetzt mal das Beispiel mit der Kreditkarte. Ich habe Anfangs bei der Tankstelle mir eine Prepaid Kreditkarte gekauft. Die hat glaube ich 20€ gekostet und da waren direkt 15€ Guthaben drauf.

Ich hab bei meiner Sparkasse angerufen und diese haben mir gleich eine Prepaid-Mastercard angeboten. Gebühren für Stundenten gibt es bis zum 25 Lebensjahr nicht. Bei der Kreditkarte von der Tankstelle waren es pro Kauf 1% Warenwert (1€ App = 0,01€ Gebühren).

Habt Ihr eine Kreditkarten, dann müsst Ihr diese bei Google hinterlassen:

1. Geht auf www.google.com/wallet

2. Eure Gmail-Adresse und Passwort eingeben (oben rechts auf "Log-In" klicken)

3. Nun sollte das zu sehen sein:

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4. Wir klicken auf "Zahlungsmethoden"

googlewalletpay.png

"Add Payment Method" und schon könnt Ihr alle Daten eingeben. Ihr könnt auch mehrere Karten nutzen. Beim Kauf fragt euch Google Play welche belastet werden soll.

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Wer von WindowsMobile 6.x oder WindowsPhone 7.x zu Android wechselt will natürlich nicht mit einem leeren Phone dastehen sondern die wichtigsten Inhalte vom alten Gerät auf das neue übertragen.

Ich denke da so an:

- Kontakte

- Kalender

- E-Mails

- Aufgaben

- Bilder / Videos / Musik

Um die Sache etwas verständlicher zu machen fange ich bei der ganzen Aktion von hinten an also aus der Sicht von Android.

Androidgeräte haben den Vorteil, dass sie am Rechner als Wechseldatenträger über den Explorer erkannt werden und somit direkt auf den Speicher des Gerätes zugegriffen werden kann.

Wenn ein Android Gerät (in diesem Fall das SGS3) angeschlossen ist, sieht es dann so aus:

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Der Direktzugriff auf die Ordner Music (Musik), Pictures (Bilder) und Ringtones (Klingeltöne) ist hier schon zu sehen.

Man könnte jetzt also direkt loslegen und die entsprechdnden Dateien vom Rechner auf das Android Gerät kopieren.

WICHTIG:

Informiert euch auf den entsprechenden Herstellerseiten welche Daten von eurem Gerät verarbeitet werden können.

Wichtiger ist aber sicherlich der Bereich Kontakte, Kalender, E-Mails und Aufgaben.

Die jeweiligen Hersteller stellen meist ihre eigene Software zur Verfügung, um diese Daten auf das Gerät zu bekommen. Beispiel: Bei HTC ist das "HTC Sync" bei Samsung "Kies".

Das sieht dann ungefähr so aus:

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Die einzelnen Einstellungen sind von Software zu Software unterschiedlich aber meist selbsterklärend.

Die empfehlenswerteste Methode ist immer eine Synchronisation Over-the-Air (OTA) und zwar über die Cloud.

Ich werde jetzt nicht auf die "Problematik" der Datensicherheit eingehen, da man sich hier bis zum jüngsten Gericht streiten könnte. Fakt ist, dass es die einfachste und bequemste Methode ist seine Daten Geräteübergreifend zu verwalten.

Kurz gesagt funktioniert es so, dass man bei einem Anbieter, der die gewünschten Synchronisationsoptionen anbietet (z.Bsp. Google) ein E-Mailkonto einrichtet. Über dieses Konto können dann die E-Mails, Kontakte usw verwaltet und mit dem Android Gerät synchronisiert werden.

Das mag jetzt zwar alles sehr kompliziert klingen aber man muss sich nur vor Augen halten, dass man einen Verknüpfungspunkt zwischen dem alten Windos und dem neuen Android Gerät benötigt. Dieser Verknüpfungspunkt ist immer in einer Cloud gegeben. Sowohl mit WM6, als auch mit WP7 kann man seine Komplettdaten direkt vom Gerät mit der Cloud synchronisieren. Hierzu sollte man seine Konten auf dem Windows Gerät als Exchange angelegt und alle Synchronisierungsoptionen aktiviert haben.

Im folgenden habe ich noch einige Situationen etwas näher erläutert:

1.

Hat man keine Daten, die "verschoben" werden müssen, dann ist es empfehlenswert alles online zu er fassen und dann mit dem Endgerät zu synchronisieren.

2.

Die Daten befinden sich bei einem anderen Anbieter in der Cloud (z.Bsp. Microsoft Live) und man möchte sie auf das Konto bei Google haben. In diesem Fall geht man folgendermaßen vor:

- Google Konto einrichten und nicht aufbauen

- am Android Gerät das LiveKonto einrichten und mit der Cloud synchronisieren (somit sind alle aktuellen Daten auf dem Android Gerät)

- auf dem Android Gerät das GoogleKonto einrichten und die Daten mit Google synchronisieren (somit sind alle aktuellen Daten auf dem Android Gerät und bei Google in der Cloud)

3.

Die Daten befinden sich auf dem Rechner im Outlook (nicht OutlookExpress).

Vorgehensweise:

- den Outlook-Hotmail-Connector downloaden

- den Connector installieren und Outlook starten

- die Daten für den Live Account eingeben

- Outlook mit Live synchronisieren

- mit den Anweisungen aus Punkt 2. fortfahren

4.

Die Daten befinden sich auf einem anderen Endgerät

Vorgehensweise:

- wenn möglich die Daten durch Synchronisation in die Cloud verschieben und von dort mit dem neuen Gerät abrufen ODER

- altes Gerät mit Outlook synchronisieren und von dort die Daten in die Cloud schieben, um wiederrum mit dem neuen Gerät die Daten OTA abzugreifen

bearbeitet von kabagoes

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Google Chrome

- Ab Android 4.1 Standardbrowser auf Android

- Kann Lesezeichen/Passwörter/Einstellungen sichern

- Kann auf jedem Android Smartphone ab 4.0.x (ICS) genutzt werden

Download

- Chrome (Rechner/Windows|Linux|MacOS)

- Chrome Android (kann natürlich auch direkt vom Smartphone aus geladen werden)

Warum sollte es genutzt werden? Welche Vorteile hätte ich dadurch?

- Ihr könnt (müsst nicht) Lesezeichen mit eurem Google Mail Konto verbinden. Urlaub oder mal nicht zu Hause? Einfach unter Einstellungen "Anmelden als ..." anklicken und schon ist alles verfügbar. Ausloggen und keiner kann mehr auf die Daten zugreifen.

- Passwörter hinterlegen und diese durch das Google Mail Passwort schützen (braucht in Zukunft nur euer Google Mail Passwort).

- Was auf dem Smartphone gespeichert wird, das wird am Rechner direkt übernommen. Natürlich könnt Ihr durch ein login auf eurem Smartphone auf alles zugreifen.

- Rechner defekt? Smartphone kaputt oder duhttp://picload.org/image/dgplglp/1.jpgrch Reparatur Datenverlust? Das gibt es hier nicht mehr für den Browser. Ihr braucht nur Chrome laden, euch mit eurer Gmail einloggen und schon findet Ihr alles vor. Das gleiche gilt für das Smartphone. Bei einem Neukauft spart man hier auch deutlich Zeit.

Wie mache ich das?

1. Ihr braucht Chrome auf eurem Rechner und eurem Smartphone. Habt Ihr es nur auf dem Smartphone, dann wird es nicht auf dem Rechner übernommen.

2. Oben rechts findet Ihr einstellungen.jpg da klicken wir drauf und wählen "Anmelden als".

Habt Ihr das gemacht, dann steht da "Angemeldet als xyz@gmail.com"

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3. Nun klickt Ihr wieder auf einstellungen.jpg und geht in den Punkt Einstellungen.

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Ganz oben findet Ihr schon die Anzeige mit welchem Konto Chrome verbunden ist. Es könnte ja sein, das Ihr mehrere Mail Konten habt, deshalb reicht es hier nicht einfach bei Google Mail eingeloggt zu sein.

Wir wählen den Punkt "Erweiterte Synchronisierungseinstellungen..."

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Hier könnt Ihr wählen.

WICHTIG:

Ihr solltet ein gutes GoogleMail Passwort haben. Dieses schützt alle eure gespeicherten Passwörter. Würde jemand mein Passwort knacken, dann hätte er GDrive, Kalender, Termine, Lesezeichen+Passwörter ^^

Die größte Sicherheit bietet euch ein Passwort welches so aufgebaut ist

[WORT mit einem oder zwei Großbuchstaben][sonderzeichen][Nummer]

Beispiel: HandyFAQ!360

Einige wissen, wie Passwörter geknackt werden bzw. wie es probiert wird. Mit so einem Passwort seid Ihr so ziemlich auf der sicheren Seite. Hacker bräuchten mehrere Rechner + 30 Stunden um so etwas zu knacken und selbst da ist die Chance sehr gering!

Bei Chrome Android müsst Ihr eigentlich gar nichts machen. Unter Einstellungen könnt Ihr euch mit eurer Gmail Adresse anmelden aber sobald es am PC verbunden wurde, wird sich Chrome selbst melden.

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Android-Cloud

ICloud auf einem Android Smartphone? Das ist schon längst möglich. Nur heißt das nicht "ICloud" sondern Dropbox, Box oder Google Drive aka GDrive.

Ich werde das Beispiel mit Dropbox nehmen und euch erklären, wie das funktioniert, welche Vorteile es euch bietet und warum gerade Dropbox als Beispiel.

Bei Android könnt Ihr alles sichern.

- Kontakte, Kalender, Mail, usw. = Google Mail

- Bilder, Videos, PDF, usw. = Dropbox/Box/GDrive

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Google Mail | Gmail

- Nutzt Ihr das erste mal ein Android Smartphone, dann braucht Ihr eine Google Mail Adresse (kostenlos). Mit dieser Mailadresse wird alles verbunden. Das passiert natürlich nur, wenn Ihr es auch wollt. Ihr könnt bei der Anmeldung gleich einen Youtube und Google+ Account einrichten. Danach habt Ihr die Möglichkeit Kontakte zu verwalten und Kalendereinträge zu bearbeiten. Diese werden dann direkt auf euer Smartphone übertragen.

Dropbox

- Hier könnt Ihr eigentlich alles drauf laden (Musik, Fotos, Anwendungen, RAR/ZIP-Files, Videos, PDF, Word/Excel, usw.)

- Einen gemeinsamen Ordner erstellen (Mehrere User können auf einen Ordner zugreifen (Download/Upload))

- Öffentlichen Link erstellen und verteilen (zum Download anbieten)

- Internen Smartphonespeicher entlasten

Wieso nehme ich gerade Dropbox als Beispiel?

Dropbox ist meiner Meinung nach am einfachsten zu bedienen. Selbst bei der Installation auf dem Rechner wird alles erklärt (wo befindet sich was, wie nutze ich das, usw).

Der Hauptgrund ist aber, das Hersteller wie Samsung und HTC extra Speicher anbieten. So bekommt jemand der sich ein Galaxy S3 kauft 50GB Dropbox für zwei Jahre kostenlos dazu. Andere Hersteller wie HTC bieten 25GB für zwei Jahre bei einem Kauf des HTC One X.

Ihr könnt euch aber weiterhin kostenlosen Speicher verdienen:

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Bei Dropbox bekommt Ihr von beginn an 2GB kostenlos Speicher. Diesen könnt Ihr durch Freundschaftswerbung auf max. 18GB erweitern (also 16GB extra/pro Freund 500MB).

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Download

- Dropbox für den PC

- Dropbox für Android

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Installation

- Auf dem Rechner: Datei herunterladen und installieren.

- Smartphone: Meist schon installiert und wenn nicht, dann über Google Play einfach nach Dropbox suchen (kostenlos) und installieren

Beim Rechner finden wir jetzt unter eigene Dateien einen Dopbox-Ordner.

dropboxordner.jpg

Es gibt zwei Symbole beim Ordner:

syncdropbox.jpg = Synchronisiert

synchrodropbox.jpg = wird synchronisiert

Ein Beispiel:

Ich gehe in meinen Dropbox-Ordner und erstelle per Rechtklick einen neuen Ordner "Android-Backup". Dort Speicher ich jetzt die Treiber für mein Smartphone. Ich schiebe die Datei einfach in den Ordner.

backupdropbox.jpg

Gehen wir mit der Maus über den Dropboxicon (unten rechts bei der Uhr) sehen wir alles nötige

uploaddropbox.jpg

Sobald die Datei hochgeladen wurde

fertigsync.jpg

Natürlich auch hier zu sehen

syncfertig.jpg

Jetzt könnt Ihr die App auf eurem Android-Smartphone aufrufen.

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Schon findet Ihr den selben Aufbau, wie auf dem Rechner.

Das wird jetzt bei Google-Dirve/GDrive genau so aufgebaut sein (nur mit dem Vorteil, das eure Email euer Account ist).

Wollt Ihr was vom Smartphone auf Dropbox/Box/GDrive hochlanden, dann finden Ihr jedes mal die Option "Senden". Ist die App auf dem Smartphone, dann wird diese gelistet (bei einigen ist ein Neustart nötig, damit die App sich ins System bindet).

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So würde das zum Beispiel bei Bildern aussehen.

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ANDROID VS WINDOWS PHONE 7

Android Vorteile

Sich rasant verbreitendes Betriebssystem

Riesiges Angebot an Zusatzsoftware bei mehreren Anbietern

Viele Geräte aller Preisklassen – vom Einfach-Handy bis zum Smartphone-Boliden für über 500 Euro.

Verknüpfung verschiedener Programme (zum Beispiel kann eine Adresse im Browser direkt in das Navi übertragen werden)

Google-Produkte (Mail, Maps, Picasa, etc.) perfekt eingebunden

Sehr individuell anpassbar

Sehr frei gestaltbarer Homescreen

Zahlreiche Widgets möglich, die ohne aktive Handlung praktische jede Information auf dem Homescreen (und dem Lockscreen bei entsprechender Gestaltung) anzeigen können und mit einem Druck zahlreiche Aktionen ermöglichen

Gute Datensicherung über sein Googlekonto

Android Nachteile

System-Updates nicht für alle Handys

Gefahr durch Schadsoftware (Auf dem Android Market finden sich immer wieder verseuchte Apps, die Ihr Handy mit Viren infizieren können. Um Ihr Android-Smartphone zu schützen, sollten Sie vor dem Herunterladen einer App prüfen, wer der Anbieter ist, und ob das Angebot seriös aussieht und Bewertungen Lesen)

Schneller Prozessor für ruckelfreie Bedienung erforderlich

Updates der Firmware sehr von dem jeweiligen Handyhersteller abhängig, zum Teil Monate verzögerte Bereitstellung von Updates, zum Teil werden Updates für ältere Geräte nicht mehr angeboten

Ohne ein Googlekonto nur sehr begrenzt zu betreiben

Windows Phone 7 Vorteile

Betriebssystem mit sehr hoher Performance (keine verschachtelten Menüs, kurze Reaktionszeiten)

Sehr einfache, intuitive Bedienung und weitaus besser als der Vorgänger "Windows Mobile"

Mehrere Geräte mit ähnlichen Hardware-Eigenschaften

Windows Phone 7 Nachteile

Bislang noch wenige Apps

Betriebssystem stark eingeschränkt, keine Offline-Synchronisation, keine Unterstützung externer Speicherkarten (Erst mit Windows Phone 8 können auch SD-Karten besser als externer Speicher genutzt werden

Hardware durch strenge Microsoft-Vorgaben limitiert

Updates nur bis Version 7.8

Kein echtes Multitasking und keinen Task-Manager.

Kein Copy & Paste (etwa Texte in einen Zwischenspeicher zu kopieren, um sie an anderer Stelle einzufügen)

Keine Videotelefonie

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