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Klein-Hobbit

Einstellungen f. Datenverbindungen/Akkuleistung!

Frage

Ich nutze das i900 mit WM6.5 und SPB Mobile Shell. Dazu habe ich u.a. auch WMLongLife auf dem Handy.

Nachdem das Handy ja schon etwas in die Jahre gekommen ist und ich ein verantwortungsbewusster Bürger bin :D möchte ich ein bisschen Strom sparen, aber dennoch nicht auf Komfort verzichten. Anwendungen sollen sich also mit dem Internet verbinden dürfen, aber die Verbindung sollte nach Gebrauch wieder getrennt werden. WMLongLife hilft da schon ein ganzes Stück weiter, dort kann man den Internetzugriff für Anwendungen begrenzen (zB.: Opera darf kein 3G nutzen und nach Inaktivität von 60s soll die Internetverbindung getrennt werden). Leider erfasst WMLongLife nicht alle Hintergrundanwendungen, die das Internet nutzen. Die Wetteraktualisierung der SPB-Mobile-Shell ist zB so ein Kandidat: mir kommt es da so vor, als würde die Verbindung aufgebaut aber danach nicht getrennt werden.

Meine Vorgehensweise, um dies zu beheben wäre also:

- Identifizieren der Hintergrundprozesse, die eine Internetverbindung benötigen

- Hinzufügen von Registry-Einträgen zu WMLongLife, damit die vorher identifizierten Anwendungen durch WMLongLife kontrolliert werden können.

Ist das sinnvoll? Wie kann ich diese Anwendungen identifizieren? SKTools hat ja einige Analyse-Tools, aber mir fällt es schwer, dort irgendwas sinnvolles herauszulesen.

kann jemand helfen? :)

bearbeitet von Ferrit

7 Antworten auf diese Frage

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Deine Energiespar-Bemühungen in Ehren, aber das Resultat kann nur marginal sein - nicht der Rede wert, jedoch steht die Zeit, die Du investierst, um das entsprechend einzurichten, in keinem Verhältnis dazu, kurz: Zeitverschwendung.

Den SPB-Wetter Abruf kannst Du z.B. auf 30 Min., 1 Std., alle 4 Std. einrichten und danach wird auch zuverlässig getrennt.

Um vor Inetverbindungen generell sicher zu sein, gibt es den Dialup-Enabler/Disabler.

Bei aktuellen Smartphones hingegen lohnt sich so eine Analyse schon eher, weil da ständig irgendwelche Apps, teils auch unbemerkt und für den User unbenötigt, eine Verbindung herstellen. Wobei: selbst darauf käme es nicht so sehr an, denn schließlich hat man eine Internet Flat. Ein Smartphone ohne diese bedeutet finanzielles Harakiri.

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"Energie sparen" war eigentlich nicht ganz ernst gemeint. Ich möchte v.a. möglichst lange mit einer Akkuladung auskommen und diesbezüglich meine ich gelesen zu haben, dass eine ständige (auch ungenutzte) Datenverbindung durchaus Akku zieht.

Daher fand ich WMLonglife ganz nett, weil man dort eben konfigurieren kann, welches Programm welche Verbindungsart haben darf bzw. dass bei Inaktivität auf das (akku-schonende?) 2G zurück gefahren wird.

Daten-Flatrate ist vorhanden, dieser Punkt ist mir also völlig wurscht. Da hast du schon richtig gemutmaßt :)

"Irgendwas" scheint halt die Verbindung aufrecht zu erhalten. Den Wetterdienst habe ich dann wohl zu unrecht verdächtigt. Mailabruf scheint auch ordentlich zu trennen...

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"Irgendwas" ist nur eine unbelegte Vermutung.

Schau mal im Taskmanager, ob noch etwas geöffnet ist.

Ansonsten wüßte ich jetzt nicht, was sich ausser Wetter und Mail (je nach Abrufeinst.) "heimlich" mit dem Internet verbinden sollte.

Grundsätzlich kann ich Dir versichern, dass die Akku-Belastung im Normalbetrieb beim Omnia in jeder Hinsicht gegenüber den Android-Telefonen minimal ausfällt. Einzige Ausnahmen: Navigation mit GPS ON und längere Bluetooth-Verbindung.

Ich würde mir also über den Verbrauch keine Sorgen machen, es sei denn, der Akku selbst hält nicht mehr durch. Tipp dazu: nach Vollladung bis herunter auf ca. 10-7% benutzen und erneut voll laden. Dieses hin und wieder durchführen - mehr kann man für die Erhaltung des Akkus nicht tun, aber immerhin das Optimum erreichen. Auf keinen Fall jedoch den Akku unter 5% entladen!

Nützliche Informationen zum Thema Akku!

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Danke nochmal.

Weitere Programme sind nicht geöffnet aber was im Hintergrund noch so abläuft, weiß ich nicht. Bspw. öffnet sich ActiveSync immer mal wieder, wenn es ihm passt (hat nichts mit der Datenverbindung zu tun).

Zum Akkuthema: Meinst du nicht, dass auf dem Li-Ionen-Akku eine "Entladungssperre" drauf ist, die verhindert, dass sich der Akku (schädlicherweise) komplett entleert. Habe darüber schon den ein oder anderen Artikel gelesen, mein Eindruck: Glaubenskrieg! :D die einen entladen/laden komplett und schwören darauf, die anderen eben nicht.... :)

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es gibt definitiv keine "Entladungssperre"!

Ich kann beispielhaft auf meine seit Laptop-Anfängen mit Windows 95 erfolgreich geübte Praxis verweisen, als es noch Akkus mit dem lästigen "Memory"-Effekt gab, bei denen Nachladen "irgendwann" (wie bei Li-Ionen möglich) sehr ungünstig, hingegen Entladen bis max. ca. 5% absolute Pflicht war. Schon damals war bekannt, dass Tiefenentladung schädlich für jeden Akku ist. Dieser Effekt tritt auch auf, wenn ein Akku monatelang nicht aufgeladen wird und sich während der Lagerzeit vollständig entleert. Er wird schlicht unbrauchbar!

Den simplen Win95 Laptop habe ich dann mit Win98 "aufgerüstet" und der Akku arbeitet immer noch zufriedenstellend, weil ich ihn nach der beschriebenen Methode in mehr oder weniger regelmässigen Abständen gepflegt habe. Zwei jüngere Laptops, auch schon ein paar Jahre alt, laufen ebenfalls unverdrossen mit den originalen Akkus fast wie im ersten Jahr.

Ich kann mich nie von Geräten trennen und habe deshalb eine erhebliche Sammlung von Laptops, Handys etc., was naturgemäß eine gewisse Erfahrung mit sich bringt. Alle laufen immer noch, aber das Museum erfordert ständige Aufmerksamkeit. Meine schlichte Methode jedenfalls hat sich bewährt und ich wende sie seit jeher auch bei Litium-Ionen Akkus und Handys erfolgreich an.

bearbeitet von Ferrit

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der Vollständigkeit halber möchte ich noch etwas hinzufügen:

jeder Laptop hat im Bios eine Funktion, den Akku zu "kalibrieren". Bei Ausführung wird der Akku komplett entladen, bis das Gerät ausgeht. Damit und der folgenden Volladung soll erreicht werden, dass das Betriebssystem (z.B. Windows) erneut die 100% "erkennt" und darauf justiert wird.

100% heisst aber nach längerer Akkunutzung nicht, dass die Leistung tatsächlich noch wie im Neuzustand bei 100% liegt. Jeder Akku lässt nach gewisser Zeit nach, aber das System wird zumindest auf den derzeitigen Vollladezustand kalibriert. Das ist wichtig für die Energieverwaltung, wenn man z.B. eingestellt hat, dass das Gerät sicherheitshalber bei spätestens 5-7% in den Ruhezustand schalten soll, wodurch z.B. die Arbeit an einem Dokument nicht verloren geht, weil das Gerät unvermittelt abschaltet. Es geht also immer um die relativen 100% des Akkus.

Ich habe diese Art der Kalibrierung vor Jahren einmal angewendet, aber bald danach erfahren, wie schädlich die mehrmalige Komplettentladung auf Dauer sein soll.

Daher rate ich für alle Geräteakkus, den Zeitpunkt der Wiederaufladung selbst zu bestimmen und zwar ca. bei 5-10% Restladung, was bisher auch bei meinen Handys und Tabs die Leistung zufriedenstellend erhalten hat. Grundsätzlich hängt diese naturgemäß immer auch von der Qualität des Akkus ab.

Der Originalakku meines Galaxy Note beispielsweise hält nach wie vor gut durch, der Ersatzakku eines Fremdherstellers (natürlich aus China) hat schon deutlich nachgelassen. Der Unterschied wird deutlich, weil ich beide ständig abwechselnd auflade und nutze. Bei meinen zwei Omnias mit Reserve-Akku ist das ähnlich!

Die Annahme, dass die Fertigungsmaterialien bei mitgelieferten Akkus besser als bei "Ersatz"-Lösungen sind, ist also durchaus begründet und man sollte bei der Wahl eines Zweitakkus nicht auf den günstigsten Preis setzen.

bearbeitet von Ferrit
Schreibfehler entdeckt...;)

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großer Sport! In diesem Fall: große Aufklärung :) Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast

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