18.03.2012, 14:14
|
#4
|
|
Konkurrenzfähiges Highend-Smartphone vom Auftragslieferanten
Hier ein Test von netzwelt.de!
Zitat:
Träumen erlaubt: Huawei Ascend D Quad im Kurztest
Schneller als Nvidias Tegra 3-Prozessor, ein hochauflösenderes Display als Apples iPhone 4S, kompakter als das Samsung Galaxy S2 trotz größerem Display sowie eine längere Akkulaufzeit als die gesamte Konkurrenz - das Huawei Ascend D quad strotzt nur so vor Superlativen und lässt den früheren Auftragshersteller Huawei vom Smartphone-Thron träumen.
Huawei zeigt sich angriffslustig. Noch bevor HTC und Sony am Vorabend des Mobile World Congress ihre Neuheiten enthüllten, lud der chinesische Hersteller zu einer Pressekonferenz in Barcelona und eine beachtliche Zahl von Journalisten folgte dem Ruf.
In der rund 90 Minuten langen Pressekonferenz feuerte Huawei dann eine Breitseite nach der anderen gegen die Konkurrenz ab. Von Galaxy Nexus über Galaxy S2 und das Motorola Razr bis hin zu Apples iPhone 4S - kein Superphone, dass nicht in irgendeiner Disziplin oder gleich in mehreren vom Ascend D quad geschlagen wurde. Das kennt man zwar auch von anderen Herstellern, während anderswo aber oft nur Marketing-Phrasen gedroschen werden, belegt Huawei seine Aussagen mit Benchmarks oder im Falle der Sprachqualität sogar mit Aufnahmen von Anrufen. Der Erstkontakt mit dem Ascend D quad fiel dann aber doch überraschend normal aus.
Das Modell ähnelt optisch dem Galaxy Nexus von Google. Einen großen Unterschied gibt es allerdings: Anders als Googles Vorzeige-Androide besitzt das Ascend D quad Sensortasten, obwohl Android 4.0 eigentlich die vollständige Steuerung über virtuelle Schaltflächen vorsieht. Die Tasten erlöschen sehr schnell und verschwinden dann komplett im Rahmen des Displays. Ein Manko bei der Bedienung. Aber auch Superphones dürfen eine Schwäche haben.
Gewicht bleibt Geheimnis
Wie das Galaxy Nexus auch ist das Ascend D quad ein echter Handstreichler und liegt dank der gummierten Rückseite angenehm in der Hand. Zum Gewicht schweigt sich der Hersteller aus. Es dürfte dem Gefühl nach aber etwas schwerer als das von Leichtgewichten wie dem Galaxy S2 sein.
Die paar Gramm mehr verleihen dem Ascend D quad dafür aber auch einen wertigeren Charakter. Das Display beeindruckt zudem durch leuchtende und natürlich wirkende Farben, wie beim iPhone 4S ist von Pixeln keine Spur.
Konkurrenzfähig schnell
Kommen wir zu den inneren Werten des Ascend D quad. Huawei behauptet nicht nur in Benchmarks messbar schneller zu sein als die Konkurrenz, sondern auch bei alltäglichen Aufgaben wie dem Aufrufen der Kamera-App, der Bilder-Galerie oder des Dialers. Der Unterschied zur Konkurrenz soll bis zu 49 Prozent betragen. Möglich macht dies der selbst entwickelte K3V2 Quad-Core-Prozessor. Er arbeitet laut Huawei mit einer 64-Bit-Architektur und nicht wie die Konkurrenz mit 32-Bit. Dadurch will Huawei schnellere Speicherzugriffszeiten erzielen.
Von den beachtliche Zeitersparnissen auf dem Papier ist im Kurztest aber nur wenig festzustellen: Das Huawei Ascend D quad reagiert zwar äußerst fix und ist auch bei aufwendigen 3D-Spielen vollkommen konkurrenzfähig. Ein deutlicher Unterschied zu anderen Highend-Flaggschiffen oder Tegra 3-Smartphones besteht gefühlt aber nicht.
Konkurrenz bleibt gelassen
Die vom Hersteller angeführten Benchmarks waren auf den Demo-Modellen leider nicht installiert, sodass sich die Aussagen des Herstellers nicht überprüfen ließen. Nur einen Browsermark-Test konnte netzwelt dank WiFi-Verbindung durchführen. Hier erreichte das Ascend D quad 74.588 Punkte. Ein guter Wert, der aber noch deutlich hinter iPhone und Galaxy Nexus liegt.
Dementsprechend gelassen sieht man Huaweis Attacke auch noch bei der Konkurrenz. Am Nvidia-Stand heißt es: "Wir sind seit November mit dem Tegra 3-Chip auf dem Markt und wurden von noch keinem Chip geschlagen. Die anderen haben bislang nur Power Points und Prototypen gezeigt."
Ein Argument, das nicht von der Hand zu weisen ist. Denn viele Vorteile die Huawei beim Ascend D quad anpreist, müssen sich erst unter Praxisbedingungen beweisen - etwa die Rauschreduzierung bei Telefonaten oder die längere Akkulaufzeit, die nicht nur durch einen üppig dimensionierten Akku wie beim Motorola Razr Maxx, sondern unter anderem auch durch einen schnelleren Signalaufbau zum Mobilfunknetz erreicht werden soll.
Fazit
Skepsis ist also bis zur Veröffentlichung des Modells im April erlaubt, Träumen aber auch. Denn wie schon beim Ascend P1 S zeigt sich: Huawei kann nicht nur billig. Die Chinesen dürften mittelfristig in einer Liga mit HTC, Samsung, LG, Motorola, Sony und Co. spielen und neben Einsteigergeräten wie dem Ideos X3 oder dem Telekom Move eben auch Highend-Smartphones anbieten.
Der Erfolg des Modells wird aber auch vom Preis abhängen. Dieser steht noch nicht fest, soll aber konkurrenzfähig sein, hieß es auf der Pressekonferenz. Im Laufe des Jahres soll es zudem eine LTE-Version und weitere Farben geben. Huawei selbst rechnet mit weltweit sechs Millionen verkauften Ascend D quad-Modellen bis Jahresende.
|
Quelle: netzwelt.de
Edit: Ich merk grad, das ist der gleiche Test wie der von freedroid ^^
Dafür hier noch etwas von pcgameshardware.de
Zitat:
Huawei Ascend D Quad: das angeblich schnellste Smartphone der Welt im Hands-on-Test mit Benchmark
Der für billige Smartphones bekannte Hersteller Huawei hat auf dem Mobile World Congress mit dem Android-4-Modell Ascend D Quad ein neues High-End-Modell vorgestellt, bei dem es sich laut Huawei um das schnellste Smartphone der Welt handelt. Wir konnten vor Ort in Barcelona das Ascend D Quad ausprobieren und einen ersten Benchmark-Test durchführen.
Das 8,9 Millimeter flache Ascend D Quad verfügt über einen 4,5-Zoll-Bildschirm mit IPS+-Technik. Dieser hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Damit das Smartphone trotz des riesigen Displays lange durchhält, ist es mit einem 1.800-mAh-Akku ausgestattet. Huawei will sogar eine weitere Version mit einem stärkeren Akku anbieten, der eine Kapazität von 2.500 mAh hat - das Smartphone wird dadurch aber etwas dicker. Weitere Details zur Ausstattung des Ascend D Quad finden Sie in unserem Artikel "Huawei Ascend D quad: Weltweit schnellstes Quadcore-Smartphone vorgestellt".
Eigentliches Highlight des Smartphones ist aber der Quadcore-Prozessor mit bis zu 1,5 GHz. Auf unsere Nachfrage hin bestätigte Huawei, man habe den Chip selbst entwickelt und gefertigt. Zudem erzählte man uns, dass Huawei vorab den Tegra 3 von Nvidia geprüft habe, allerdings war man mit dessen Leistung und Wärmeentwicklung nicht zufrieden, weshalb Huawei einen eigenen Chip gefertigt hat.
Auf dem MWC konnten wir das Ascend D Quad begutachten und sogar den bekannten Android-Benchmark Nenamark 2 ausführen, welcher vermutlich besonders stark die integrierte Grafikeinheit nutzt. Das Vorab-Smartphone, auf dem bereits Android 4.0.3 installiert war, erreichte ein hervorragendes Ergebnis von 58,7 Fps. Zum Vergleich: Selbst der neue Snapdragon S4 mit der integrierten Grafikeinheit Adreno 225 schafft laut offizieller Nenamark-Rangliste nur 54,9 Fps - wohlgemerkt in 1.024 x 600. Der Huawei-Chip schlägt das Qualcomm-Modell also trotz der höheren Auflösung von 1.280 x 720. Qualcomm erzählte uns allerdings auf der Messe, dass man schon bald ein High-End-Modell des Snapdragon S4 mit der schnelleren Grafikeinheit Adreno 320 anbieten möchte.
Auch abseits des beeindruckenden Benchmark-Ergebnisses gefiel uns das Ascend D Quad gut: So lag das flache Smartphone trotz seiner Größe gut in der Hand. Dank der Ausbuchtung im unteren Bereich ist das Gewicht zudem so verteilt, dass wir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatten, das lange Huawei-Telefon könne nach hinten aus der Hand kippen. Zudem hat die Rückseite eine angenehme Struktur. Unpraktisch finden wir, dass Huawei anstelle der bei Android-4-üblichen Task-Wechsel-Taste eine von Android 2.x bekannte Schaltfläche für die Einstellungen untergebracht hat. Für einen Task-Wechsel müssen Sie die Home-Taste länger gedrückt halten - zudem dauerte es ein wenig zu lange, bis die laufenden Tasks angezeigt wurden. Dieses Problem kann Huawei aber natürlich noch beheben. Mit der 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ließen sich relativ schnell viele Fotos hintereinander machen. Die Auslöseverzögerung ist aber gefühlt höher als beim iPhone 4S oder beim neuen One X von HTC.
Wir warten gespannt auf unser Testmuster des Ascend D Quad, das laut Huawei im Frühjahr verfügbar sein soll.
|
Quelle: pcgameshardware.de
|
|
|
18.03.2012, 14:14
|
|
|
Administrator
Registriert seit: 01.01.2003
Geschlecht: männlich
System: Mac OSX
Hersteller: Apple
Modell: iPhone
Netz: o2
Beiträge: 10.233
|
|