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mlerch

Oppo Find 7 - Test / Erfahrungen / Testberichte / Eindruck

In diesem Thread findet ihr Testberichte zum OPPO Find 7. Sofern wir von Handy-FAQ die Möglichkeit eines offiziellen Tests haben, werden wir euch hier auch den HF-eigenen Testbericht präsentieren.

Darüber hinaus könnt ihr eure eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit dem Find 7 hier veröffentlichen

Wie ist euer erster Eindruck? Was gefällt euch und was nicht? Wie ist der Vergleich zu eurem vorherigen Smartphone?

Lasst es uns hier wissen!

Testberichte und Fazits:

Ausführliche Auszüge zu den Testberichten findet ihr hier im Thread, wenn ihr auf die Quellenangabe in der Übersicht klickt

Quelle: Offizieller Handy-FAQ Testbericht

Datum: 28.05.2014

Das Oppo Find 7a gilt für mich zurecht als Geheimfavorit beziehungsweise als Angriff auf die Geräte der Premium-Hersteller.

Quelle: OppoBlog

Datum: 25.05.2014

Das Oppo Find 7a ist das bessere Galaxy Note 3

bearbeitet von mlerch

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Viele kennen das, das alte Smartphone gibt schön langsam den Geist auf und für ein neues hat man die Qual der Wahl. Wobei bei den meisten die Wahl auf ein Samsung, Sony, LG oder auch Huawei fällt, wird ein Hersteller bei den meisten noch nicht so richtig wahrgenommen: OPPO. Ich hab diesmal bei meiner Smartphone-Wahl den Blick über den Tellerrand gewagt und mir nach der Masse an Informationen (durch Oppo selbst via Social Media verteilt) selbst ein Bild vom neuen Flaggschiff, dem Oppo Find 7a gemacht. Und hier gleich vorweg, hier treffen hervorragendes Design, die richtige Portion Innovation und qualitativ hochwertige Verarbeitung aufeinander. Oppo wirft nach dem Find 5 und dem N1 dieses Mal zwei Modellvarianten auf den Markt, eines mit einen QHD-Display (OPPO Find 7) und eines mit einem FullHD-Display (Oppo Find 7a). In meinen Review möchte ich aber auf die FullHD-Variante eingehen, da ich mich für ebendiese entschieden hatte und zwar in der weißen Variante.

Unboxing

Zuerst möchte ich auf den raschen und unkomplizierten Versand über Oppo Style eingehen, wo ich mein Gerät bezogen habe und derzeit die einzige unkomplizierte Variante ist, das Find 7a zu bestellen. Klar geht das auch über Umwege über diverse China-Händler, hier bestellt man sich aber die chinesische Version des Oppo Flaggschiffs und nicht die Internationale. Das ist im übrigen nicht nur ein kleines Detail am Rande, denn vor allem in Deutschland wäre mit diesem Gerät keine Verbindung via LTE möglich, da dieses ein ein anderes Frequenzband nützt. Was in Österreich eben nicht so ist, da unserer Provider dasselbe LTE-Band mit 2.300 MHz verwendet. Dennoch wollte ich dies lieber auf die unkomplizierte Art und Weise abwickeln. Lange Rede kurzer Sinn: Schon 3 Tage nach der Bestellung via Website kam das Oppo bei mir an. Es ist eine schlichte schwarze Verpackung mit der glänzenden Aufschrift des Herstellers, worin sich nach Öffnen des Deckels, gleich das Objekt der Begierde zeigt. Nimmt man dieses aus der Verpackung heraus findet man zusätzlich noch ein USB-Kabel, das sehr begehrte VOOC-Schnellladegerät, ein Headset mit In-Ear Kopfhörern und diverse Schnellanleitungen in Deutsch, Englisch und Chinesisch.

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=xp1dtjUmoYU]Oppo Find 7a - HandsOn - YouTube[/ame]

Erster Eindruck

Der erste Blick fällt sofort auf das riesige IPS-LCD Display des Oppo Find 7a, welches 5,5" in der Diagonale misst und mit Gorilla Glass3 geschützt wird. Die Auflösung beträgt 1080p (1920 x 1080 Pixel) und so ergeben sich anhand der Maße 403 ppi (pixel per inch). Oppo hat in der Entwicklung auch darauf wert gelegt, dass das Find 7a problemlos im Freien auch bei direkter Sonneneinstrahlung abgelesen werden kann und auch bedient werden kann, wenn man Handschuhe trägt oder sich Wassertröpfchen auf dem Display befinden. Unterhalb des Displays hat man sich dafür entschieden, kapazitive Tasten zu verwenden, um so eine Verringerung durch Bildschirmtasten wie bei Nexus-Geräten üblich, zu vermeiden. Gewöhnungsbedürftig gestaltete sich das erste Handling mit dem China-Flaggschiff, denn die Powertaste befindet sich auf der linken Seite und die Lautstärke-Tasten auf der rechten. Nicht zwingend ein massives Problem, ich halte meine Smartphones grundsätzlich mit der linken Hand und so kam es Anfangs immer wieder zu ungewollten Screenshots da ich unabsichtlich Power- und Lautstärke-Taste gleichzeitig gedrückt hielt. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich sehr schnell daran. Unterhalb der Sensor-Tasten befindet sich die Notification-LEISTE, die von Oppo immer wieder mit #raisethebar beworben wurde. Diese leuchtet selbst bei direkter Sonneneinstrahlung klar erkennbar und kann schon mal auch in der Nacht auf den Nachtkästchen das Zimmer blau erhellen. Also ist es hier eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, Benachrichtigungen zu verpassen, den sie leuchtet in den verschiedensten Situationen auf (Ladevorgangs, Akku aufgeladen, Akku im kritischen Ladezustand, bei Benachrichtgungen, uvm) Ich weiß, dass machen die LED-Leuchten anderer Hersteller auch, jedoch nicht so präpotent wie beim Oppo, was ich hier keineswegs als negativen Punkt anmerken möchte. Da ich mich für die weiße Farbvariante des Find 7a entschieden hatte (man kann das Oppo in den Farben schwarz, weiß und midnight bestellen) ist der Akkudeckel nicht glatt, sondern etwas angeraut und bietet so etwas mehr Griffigkeit in der Bedienung des Gerätes. Bei den beiden anderen Farbvarianten las ich im Vorfeld schon mehrmals, dass Nutzer Anfangs Probleme hätten, dass ihnen das Find 7a nicht aus der Hand rutscht. Doch zurück zu meinem Gerät: Trotz des abnehmbaren Akkudeckels (um den 2800 mAh Lithium Polymer Akku auswechseln zu können) fühlt sich dieser nicht filigran an. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass man beim Oppo Find 7a das Gefühl hat, einen Unibody in Händen zu halten. Nimmt man diesen jedoch ab, findet man gleich den vorhin erwähnten Akku und je einen Slot für microSIM und microUSB (das Oppo ist erweiterbar mit Speicherkarten von bis zu 128 GB Speicher).

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Akku

Der Akku ist für viele potentiellen Kunden ein wesentliches Kaufargument: Hält er lang genug durch um sorglos durch den Tag zu kommen oder geht ihm schon nach ein paar Stunden der Saft aus? Hier kann ich gleich mal vorweg sagen, der Akku hält problemlos den Tag durch und selbst wenn, kann dieser dank des mitgelieferten VOOC-Schnelladegeräts innerhalb von einer dreiviertel Stunde von 10-75% und innerhalb einer Stunde sogar auf 100% geladen werden. Dies wird anhand eines extra Pins des Ladegeräts ermöglicht, welches bis zu 4,5 A Ladeleistung hat. Das Ladegerät kann natürlich auch mit Smartphones anderer Hersteller verwendet werden, jedoch würde ich das nicht auf Dauer empfehlen, da der Oppo Akku extra dafür ausgelegt wurde. Wenn man also es schon nicht schafft, einen Akku zu entwickeln der über mehrere Tage ohne zwischenzeitliches Aufladen durchhält, geht man einen anderen Weg und schafft eben einen Akku, der rasend schnell aufgeladen werden kann. Und das Wort "Rasend" ist hier wörtlich zu nehmen, denn man kann das beobachten, sobald man das Oppo an den Strom steckt, wie sich das Akkusymbol füllt.

Nettes Detail am Rande: auch mit einer Ladezeit von nur 5 Minuten bekommt das Oppo Find 7a genügend Strom für ein Telefongespräch von 2 Stunden ab.

Akku Nutzungsdauer

Bei der Nutzungsdauer des Akkus bin ich wohl ein schlechtes Beispiel, da ich sehr viel (dank Handy-FAQ) in den Social Media Plattformen surfe und eigentlich permanent am Gerät hänge wenn ich unterwegs bin, dadurch schwanken meine Nutzungszeiten enorm. Durchschnittlich kam ich jedoch auf eine Display On Time von 2-3 Stunden und das erachte ich mehr als ausreichend angesichts des VOOC-Ladegeräts. Da ich zwischenzeitlich auch die Beta-Firmware mit ColorOS 2.0 geflasht hatte, ist die Akkuleistung ein wenig optimiert worden. Mein persönlicher Eindruck zum Akku also: es ist sicherlich nicht der beste Akku in der Branche, aber auch nicht der schlechteste.

Lautsprecher/Soundqualität

Anders als beim weiteren Oppo Flaggschiff, dem Oppo N1, sind hier die Stereo-Lautsprecher des Oppo Find 7a leicht angehoben und auf der Rückseite des Geräts. Durch die leichte Krümmung der Rückseite liegt das Find 7a nicht komplett auf einer Oberfläche auf und hat eine sehr gute Soundqualität und ist insgesamt so laut, um ein Zimmer oder ein Auto mit Sound zu beschallen. Möglich gemacht wird das durch die verbaute MaxxAudio Sound Technologie von Waves. Im Gegensatz zum Xperia Z1 bin ich von der Lautstärke des Oppo mehr als begeistert.

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Kamera

Ein für mich wesentlicher Punkt beim Kauf eines Smartphones ist die verbaute Kamera, schießt das Gerät schlechte Bilder ist das für mich ein KO-Kriterium, da ich selten die Digital-Spiegelreflexkamera mit mir mitschleppe. Und gerade beim Oppo Find 7a wird gehalten, was in der Werbung versprochen wird, ich wage es sogar zu behaupten, dass diese Kamera auf den Smartphone-Markt seinesgleichen sucht. Die Hauptkamera löst mit maximal 13 Megapixel auf, verfügt über einen Sony Exmor IMX214-BSI Sensor und ist auch für Selfies geeignet, da die Frontkamera mit 5 Megapixel auflöst und ein 80° Weitwinkel-Sensor verbaut ist. Beide Kameras haben eine f/2.0 Blende, welche sogar bei schlechten Lichtverhältnissen qualitativ hochwertige Bilder liefert. Wäre das nicht schon Hardwaretechnisch Grund genug, dieses Smartphone zu kaufen, ist man Softwaretechnisch auch sehr gut aufgestellt: Die Kamera-Software ist schlicht gehalten, verfügt über die nötigsten Funktionen und ist insgesamt nicht so überladen wie die Cam des Samsung Galaxy S5. Die wichtigsten Funktionen einer Kamera sind vorhanden und das genügt mir: Automatik, HDR, UltraHD (Aufnahmen bis zu 50 Megapixel), Panoramashot, GIF-Animationen, Audio-Fotos (Bilder schießen und diese mit ca 10 Sekunden Sound versehen), Bilder im RAW-Format und 32 Sekunden Langzeitbelichtungsbilder sind nur einige der Grundeinstellungen, die ausgewählt werden können. Auch hinsichtlich der Videokamera war "Klotzen und nicht kleckern" angesagt: Das Oppo Find 7a nimmt geniale 4K-Videos und auch Zeitlupen-Videos (bis zu 60 FPS) auf.

Alles in allem bin ich mit der Kameraperformance des Oppo Find 7a mehr als zufrieden, hier verspricht der Hersteller nicht zuviel, die Daten halten was sie versprechen.

Look & Feel

Von der Größe her eher ein Smartlet oder Phablet, war für mich die Umgewöhnung auf das Gerät von einen Xperia Z1 kommend, nicht schwer und wurde rasch vollzogen. Das Oppo Find 7a misst 152,6 x 75 x 9,2 mm (H X B X T) und hat ein Gewicht von 170 g. Auch bei etwas kleineren Händen liegt das Gerät fest in der Hand, auch wenn es dann nicht mehr so ganz mit der Einhandbedienung klappt, aber seien wir mal ehrlich: Was ist uns hier wichtiger - die Einhandbedienung oder ein großes Display? Wie anfangs erwähnt, sorgt die weiße Rückseite des Find 7a für einen besseren Halt, da diese etwas angeraut ist und eine feine Struktur hat.

Hardware

Die genauen technischen Daten könnt ihr unseren Datenblatt entnehmen, welches ihr unter folgenden Link findet:

Hier findet ihr auch einen Vergleich zum Premium-Modell und dem Vorgänger-Modell, dem Find 5

ColorOS - Die Benutzeroberfläche von Oppo

Das Oppo Find 7a wird mit ColorOS 1.2 ausgeliefert, welches das Pendent zu Touchwiz (Samsung), Sense (HTC) oder Sony UX darstellt. Diese basiert auf der Android Version 4.3 Jelly Bean, für mich eigentlich eher enttäuschend, da Android 4.4.2 KitKat nun doch schon mehr als ein halbes Jahr ausgerollt ist, hier hat Oppo gehörigen Handlungsbedarf für sein Flaggschiff. Bei der Bedienung selbst ist davon nichts zu bemerken, was durch Benchmark-Test bewiesen wird. Ich hab dazu ein Video auf YouTube hochgeladen, wo ich auch auf die allgemeine Performance von ColorOS und Gaming zurückkomme. Die Oppo Oberfläche läuft flüssig und ruckelfrei und ist mit Features bestückt, welches wir hier in der Community sonst nur von diversen CustomRoms kennen. Ingesamt macht ColorOS einen tollen Eindruck und wird mittlerweile auch schon in Form einer CustomRom für diverse anderer Geräte portiert.

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=0AOHvUgza2Y]Oppo Find 7a - Performance und Gaming - YouTube[/ame]

ColorOS - Features

Oppo´s eigene UI möchte ich als einzigartig bezeichnen, vor allem bei direkten Vergleich mit den Premium-Herstellern. Die Bedienung läuft intuitiv und schnell und ist teilweise sogar mit Gestensteuerung bedienbar. Dies ist sogar so gut gelöst dass man eigentlich die Hardware-Tasten nicht mehr betätigen müsste. Auch von der Individualisierung her bleiben keine Wünsche offen: neben Symbolen, Schriftart, Wallpaper, Themes lässt sich sogar die Launcher-Animation individuell einstellen. Design Pakete kann man bequem per Play Store oder über die vorinstallierte App "Themes" runterladen und installieren. Wallpapers kann man direkt über 500px beziehen, man erspart sich hier also eine Extra Wallpaper-App runterzuladen. Wenn man sich für ein neues Theme entscheidet, wird übrigens nicht die Einstellung an sich modifiziert sondern alles nur beim Design geändert.

Dies sind bereits die Screenshots von ColorOS 2.0

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Lockscreen|Kamera-Widget(per Swype von rechts nach links)

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Die Kamera wurde redesigned|Neue Ordner-Ansicht

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Die Gestensteuerungs-Panel ist nun von unten aus erreichbar|So sieht die Benachrichtigungsleiste aus

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Das voreingestellte Kamera-Widget ist gleich geblieben|WebOS/iOS7 lässt grüßen... Neue Multitasking-Ansicht

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ColorOS - Gestensteuerung

Ein nettes Feature ist für mich die Gestensteuerung, weswegen ich es als eigenen Punkt hier angeführt habe. Oppo hat hier ein eigenes Gestensteuerungs-Panel eingeführt, welches ganz CustomRom like über einen Wisch von der linken Hälfte des oberen Bildschirmrands runtergezogen werden kann (zumindest bei ColorOS 1.2, bei der Beta Firmware gelange ich über eine Wisch von unten nach oben in das Panel). Hier kann man neben den schon voreingestellten Gesten für Kamera und Taschenlampe auch eigene Einstellen. Oppo geht hier aber noch einen Schritt weiter und bietet Gesten bei ausgeschaltenen Display an, wie "DoubleTab 2 wake up" oder die Kamera starten in dem man über das Display einen Kreis zieht. Dies klappt nach Übung recht einfach und schnell. Wieder eine Möglichkeit mehr, die Hardware-Taste nicht über zu strapazieren.

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Ein weiteres Beispiel: Wenn man bei eingeschaltenen Display mit 2 Fingern von unten nach oben oder von oben nach unten streicht, kann man die Lautstärke einstellen, usw. Der Möglichkeit sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Wenn man also auf Gestensteuerung steht, ist man mit dem Oppo Find 7a bestens bedient.

ColorOS - Sprachsteuerung

Google Now bei ausgeschalteten Display mittels Keyword ansteuern? Geht neben dem Moto X auch beim Oppo Find 7a, wenn auch nur über das englische und nicht veränderbare Keyword:"Hey Snapdragon". Jedoch erwacht das Display sofort zum Leben und startet gleich Google Now, welches gleich bereit ist für eine Anfrage/Aufgabe/Funktion. man kann es zwar nicht "trainieren" wie beim Moto X, aber es ist schon mal eine feine Sache, wenn diese Funktion schon out of the box implementiert wird.

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ColorOS - Gastmodus, Urlaubsmodus, Privatsphäre, Sicherheit

Mittels verschiedener vorinstallierte Modi kann man sein Oppo Find 7a je nach Nutzung dementsprechend anpassen und seine eigenen Daten schützen. Vorausgesetzt man aktiviert entweder den Gast- oder Urlaubsmodus. Auch das einstellen mehrerer Benutzeraccounts wurde eingefügt. Beim Multi-User bin ich mir zwar noch immer nicht über den Nutzen im klaren, ich kategorisiere es als "nice to have".

In Punkto Sicherheit bietet das China-Flaggschiff Anwendersicherheit in Form von einer als Encryption bezeichnete Funktion, welches per Definition eigentlich irreführend ist, da diese nicht verschlüsselt sondern pro App ein Passwort vergibt. Sollte das Smartphone also in falsche Hände gelangt, eine recht nützliche Funktion. Ich würde diese App aber eher Privatsphäre-App als Encryption nennen, einfach nur um Missverständnisse zu vermeiden und um den eigentlichen Sinn und Zweck der App zu verdeutlichen. Auch ein eigener Permission-Monitor ist vorinstalliert, wo alle Anwendung nach Berechtigungen gruppiert werden. Beispielsweise, welche App auf den NFC-Chip oder die Kamera zugreifen. Will man unliebsame Anrufe vermeiden, ist auch ein Anruf-Blocker an Bord, wo einzelne Kontakte gesperrt werden können.

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Im Urlaubsmodus findet man einen erweiterten Datenschutzmodus. Ist dieser aktiviert, werden Anrufe und Benachrichtigungen von Kontakten - welche nicht in einer Whitelist eingetragen sind, stumm geschalten. Man kann aber notfalls noch erreicht werden, sobald man innerhalb von 3 Minuten 3x von einen Kontakt angerufen wird, erst danach läutet das Oppo wieder. Weiters befindet sich ein Firewall- bzw Ressourcenkontrollwerkzeug auf dem Find 7a, wo ausgewählt werden kann, welche App Netzwerkdaten beziehen darf, während sie im Hintergrund läuft. Wenn man einen begrenzten Datentarif hat, durchaus nützlich.

Auch wenn einen ColorOS insgesamt nicht zusagt, muss das noch lange nicht heißen, dass man nicht zu diesen Smartphone greifen sollte. Oppo arbeitet sehr eng mit der Community zusammen und gibt Einblick in deren Quellcode. So gibt es bereits auch CustomRoms von Omni, CyanogenMod und viele weitere. Wie eng man hier zusammenarbeitet hab ich dadurch gemerkt, wie leicht man das Oppo Find 7a rooten kann. Auch hab ich bereits die Nachfolge-Version von ColorOS in Form einer Beta-Firmware geflasht, welche obwohl es eine Beta ist, bereits flüssig und stabil läuft, einige wenige Denkpausen ausgenommen. Auch das Design der Oberfläche wurde überarbeitet und erinnert ein wenig an iOS/WebOS, gefällt mir aber insgesamt sehr gut.

Bevor ich zu meinen Fazit komme, präsentiere ich euch gerne nochmal das Video zu ColorOS 2.0, der Beta-Firmware die derzeit auf meinem Gerät installiert ist:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=xPyY6kwGog8]Oppo Find 7a - ColorOS 2.0 (Erster Eindruck) - YouTube[/ame]

Mein Fazit

Das Oppo Find 7a gilt für mich zurecht als Geheimfavorit beziehungsweise als Angriff auf die Geräte der Premium-Hersteller. Es ist hochwertig verarbeitet und lässt in Benchmarks Branchen-Kapazunder wie das HTC One M8, das Samsung Galaxy S5 und das Galaxy Note 3 hinter sich - wohlgemerkt mit teilweise vermeintlich schlechterer Hardware. Bleibt nur zu hoffen, dass Oppo rasch das ersehnte Update auf Android KitKat nachliefert, dann müsste es nochmals einen ordentlichen Performance-Schub bekommen.

bearbeitet von Roman Hammer

Hier mal ein Vergleich des Oppo Find 7a mit dem Samsung Galaxy Note 3:

Das Oppo Find 7a ist das bessere Galaxy Note 3

Veröffentlicht am 25. Mai 2014 von Roman Hammer • Veröffentlicht in News, Smartphone • Getaggt mit Oppo Device, Oppo Find 7a, Oppo Style, Phablet, Samsung Galaxy Note 3, Vergleich • Hinterlasse einen Kommentar • Bearbeiten

Seit dem ersten Note Gerät aus dem Hause Samsung erfreuen sich Phablets immer größerer Beliebtheit. In einen Vergleich musste das Oppo Find 7a gegen den Branchenprimus antreten, dem Samsung Galaxy Note 3. Wer wird in diesen Vergleich als Sieger hervorgehen?

Design und Verarbeitung

Eines ist hier zunächst klar, verwechseln wird man beide Geräte wohl nicht: Auf der einen Seite das typische Samsung Design, mit physischen Homebutton und zwei kapazitiven Sensortasten, Chromerahmen und Rückseite in Lederoptik und falschen Nähten. Offenbar will Samsung mit den Look beweisen, dass deren Geräte auch im Business-Bereich tauglich sind. Auf der anderen Seite das Oppo Find 7a mit kapazitiven Navigationstasten und leicht geschwungenen Notification-Balken unterhalb des Displays, ein weißer Rahmen umfasst mit zwei schmalen Chrome-Streifen und einer Rückseite aus Kunststoff, beim weißen Modell mit einer leichten Textur und mit der leichten Rundung wurde dafür gesorgt, dass das Oppo Find 7a nicht sperrig wirkt.

Beiden Geräten kann man eine hochwertige Verarbeitung nachsagen. Trotz der ähnlichen Maße, wirkt das Note 3 etwas unhandlicher als das Find 7a, obwohl es das dünnere Gerät ist. Das Display des Samsung ist größer, die Breite bei beiden Geräten in etwa gleich. Mir persönlich gefällt das Design des Find 7a besser.

Display

Das Samsung Galaxy Note und das Oppo Find 7a verfügen jeweils über ein 1920×1080 Pixel (FullHD) auflösendes Display, wobei das Oppo eine höhere Displaydichte als das Note aufweist. Der wesentliche Unterschied liegt hier eher in der verbauten Technologie, wo Samsung wieder auf die schon bewährten AMOLED-Displays und Oppo auf LCD-Displays setzen. OLED Displays zeichnen sich durch kräftige Farben, tiefe Schwarztöne und hohe Energieeffizienz aus. LCDs sind bei der Helligkeit im Vorteil, auch die Kontraste und Farbgebung ist beim Note 3 im Direktvergleich besser. Die Sättigung und Darstellung kann man zudem beim Samsung noch anpassen, beim Oppo nicht.

Hier würde ich sagen, dass das Display den persönlichen Geschmack trifft. Mir gefällt die Farbgebung bei den Samsung Geräte nicht so sehr, im Gegenteil, diese wirken auf mich teilweise zu unnatürlich.

Software und Benutzeroberfläche

Beide Hersteller setzten bei ihren Betriebssystem auf Android mit Benutzeroberfläche: bei Samsung ist Android 4.4.2 und TouchWiz an Bord und Oppo liefert das Find 7a mit Android 4.3 und ColorOS aus. Somit weichen beide vom Look&Feel von Stock Android ab, jedoch gehen beide verschiedene Wege. Während man es bei Samsung etwas bunt und verspielt mag, kommt ColorOS mit schlicht gehaltenen hellen grau. Einstellungen sind bei beiden in Tabs geordnet, wobei man sich beim Find 7a schneller zurechtfindet als beim Note 3.

Bei Oppo geht man hinsichtlich der Bedienung noch einen Schritt weiter und bietet softwareseitig standardmäßig Gestensteuerung, DoubleTab zum Wecken des Displays aus dem Standby und auch Sprachsteuerung (Google Now kann aus den Standby gestartet werden)

Beim Samsung Galaxy Note 3 ist der S-Pen Trumpf, welcher mit vielen verknüpften Funktionen sehr gut in das Samsung eigene Ökosystem eingebunden ist. Hier kann man ebenfalls von einen Mehrwert sprechen, wen gleich nicht jedermann Sachs ist.

Auch hier wird es schwer, neutral ein Urteil zu fällen, jedoch wirkt das Find 7a mit Android 4.3 keineswegs altbacken, im Gegenteil. Ich lasse euch die Entscheidung, was euch eher beliebt.

Performance und Hardware

Jetzt geht es ans eingemachte: auf dem Papier sticht das Note 3 mit seinen 3 GB RAM hervor, beide Hersteller takten ihre Prozessor mit 2,3 GHz. Doch wie sieht das ganze in der Praxis aus? Wenn man sich den Benchmark-Test beider Geräte heranzieht, geht das Find 7a hier als deutlicher Gewinner hervor, obwohl “nur” 2 GB RAM Arbeitsspeicher. Auch in der Praxis reagiert das Oppo Flaggschiff deutlich schneller und flüssiger auf Eingaben und das System selbst macht einen flotteren Eindruck. Die Kamera startet schneller und der Wechsel zwischen Apps geht ebenfalls flotter von der Hand als beim Samsung.

Auch die Lautsprecher des Find 7a von der Qualität her besser. Hier ist das Oppo auch von der Lautstärke her dem Note 3 überlegen. Auch wenn sich die Soundqualität nicht wirklich unterscheidet, würde ich hier dem Oppo den Punkt geben.

Kamera

Was wäre ein Smartphone ohne dementsprechende Kamera? Die Hersteller fighteten in den letzten Jahren immer mehr um höhere Auflösungen und das eine oder andere Feature. In diesen Vergleich bieten beide Geräte eine Auflösung von 13 Megapixel. Doch die Auflösung ist mittlerweile nicht alles, denn auch die Blenden, Optik und Blitzlichter wurden in letzter Zeit deutlich besser und stecken auch Kompaktkameras in die Tasche. Samsung ist im Grunde dafür bekannt, auf dem Smartphone Markt das beste Gesamtergebnis abzuliefern, doch was kann da der Underdog dagegen halten?

Ja, das Oppo Find 7a überzeugt. Die Kamera startet und fokussiert schneller und liefert schärfere Bilder gegenüber dem Note 3. Bei gutem Licht sind beide Kameras auf ähnlichen Niveau, in etwas schlechteren Lichtverhältnisse überzeugt das Find 7a.

Die Kamera-Apps von beiden Herstellern haben viele Einstellungsmöglichkeit, das Samsung etwas umfangreicher als die des Find 7a. Während das Note 3 auch Googles Photosphere-Modus beherrscht, kann man mit dem Find 7a GIF, Bilder im RAW-Format, Bilder mit 32 second long exposure (=lange Verschlusszeit) und zudem auch Bilder in UltraHD (welche dank Software Bilder bis zu 50 Megapixel schießen).

Fazit

Auch wenn man Samsung Geräte nicht mag, das Samsung Galaxy Note 3 ist ein tolles Smartphone. Jedoch wenn ich mich zwischen beiden Geräten entscheiden müsste, würde ich mich für das Oppo Find 7a entscheiden. Doch wie immer und vor allem bei Smartphones sind die Geschmäcker verschieden und wir haben alle eine tolle Auswahl.

Quelle: (via Oppoblog.com)

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