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Samsung Galaxy S3 - Offizieller Testbericht by Handy-FAQ.deDieses Thema wurde im Samsung Galaxy S3 Forum geschrieben. Solltest Du auch Probleme oder Lösungen zu diesem Thema haben, so nimm doch einfach an der Diskussion teil. |
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58Danke
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#1 |
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Samsung Galaxy S3 - Offizieller Testbericht by Handy-FAQ.de
![]() Index: Geändert von Lunchbox (05.07.2012 um 15:27 Uhr) |
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#2 |
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![]() Im Vorfeld gab es bekanntlich große Lieferschwierigkeiten seitens Samsung beim blauen Modell des Galaxy S3. Ursache war ein Fehler bei der Beschichtung des Akkudeckels (Bericht), woraufhin 600.000 (!) Akkudeckel geschreddert und neu produziert werden mussten. Daraus resultierten dann auch die (teils immer noch anhaltenden) Lieferschwierigkeiten. Heute ist endlich das bei Amazon bestellte Samsung Galaxy S3 GT-i9300 (Peppble Blue, 16GB interner Speicher) bei mir eingetroffen. Nach dem Öffnen des Amazon-Kartons sieht man die wirklich unscheinbar wirkende Verpackung des S3, die nicht größer als das Handy selbst ist. ![]() Nach dem Aufschneiden der beiden Siegel und dem Abnehmen des Deckels ist gleich das S3 zu bewundern. Geschützt mit einer Schutzfolie auf der Vorderseite (worauf die wichtigsten Features gedruckt wurden) und einem Schutz auf der Rückseite nimmt man es aus dem Karton - doch dazu später mehr. ![]() Was ist noch im Lieferumfang enthalten? Nun, im Grunde genommen nur das nötigste Zubehör - also keine Schutzhüllen, Treiber-CDs oder sonstiges. Neben einem deutschen und einem englischen Handbuch und den Garantiebestimmungen ist auch das Netzteil für das Laden an der Steckdose und ein USB-zu-µUSB-Kabel enthalten, welches zum einen als Datenkabel für den PC und zum anderen leider auch als Steckdosenladekabel dient. Warum schade? Nun, man muss immer umstecken, wenn man es zuerst geladen hat und dann etwas aufs Handy kopieren möchte. Beim Galaxy S war es noch so, dass kein modulares Netzteil mitgeliefert wurde, heißt also, dass nichts umgesteckt werden musste. Das ist zwar mittlerweile überall schon so, mich stört es aber trotzdem (nebenbei bemerkt ist auch das Ladekabel des Galaxy S oder S2 kompatibel, gleiches gilt für das USB-Datenkabel). Auch enthalten ist ein weißes In-Ear-Headset samt zusätzlichen Ohreinsätzen. Die Kopfhörer habe ich noch nicht verwendet, da ich fürs Musik hören meine Sony-In-Ears habe, die brav ihren Dienst verrichten. ![]() Das Gerät an sich stelle ich im nächsten Beitrag genauer vor. Geändert von Lunchbox (23.06.2012 um 20:11 Uhr) |
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#3 |
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![]() Zuerst ein paar Eckdaten:
Eines sticht nach dem Auspacken gleich ins Auge: das riesige, nahezu die ganze Front einnehmende Display. Mit 4,8 Zoll in der Diagonale ist es um 0,5 Zoll größer als das Display des direkten Vorgängers (dem Galaxy S2) und um 0,15 Zoll größer als der Bildschirm des Galaxy Nexus. Im nächsten Beitrag findet ihr eine Vergleichstabelle, wo ich die Maße, das Gewicht und noch ein paar andere Dinge mit anderen aktuellen Smartphones vergleiche. Verarbeitung, haptischer Eindruck Viele nennen als erstes Argument gegen Samsung-Smartphones das Gehäuse 'nur' aus Kunststoff (genauer: Polycarbonat) bestehe, billig aussehe, das Handy aber dennoch knapp 600€ koste. Nun, aber der Kunststoff wird nicht ohne Grund eingesetzt. Die Vorteile gegenüber Aluminium (oder Metall allgemein) oder auch Glas (iPhone) sind zum Beispiel ein niedrigerer SAR-Wert, günstigere Ersatzteile (Akkudeckel,...) und natürlich auch das Gewicht. Denn das S3 ist wirklich sehr wertig verarbeitet. Es knarzt nichts, die Spaltmaße stimmen und es rutscht durch die Verwenung des Kunststoffes nicht aus der Hand (das hat mich am sonst wirklich gut verarbeiteten Aluminium-Body des Samsung Wave (GT-S8500) gestört, vom Betriebssystem bada mal abgesehen). Die Vorderseite wird wie schon eingangs erwähnt vom riesigen Display beherrscht. Darüber befinden sich die Benachrichtigungs-LED (endlich hat Samsung diese verbaut!!), der Samsung-Schriftzug, der Lautsprecher und das Mikrofon zum Telefonieren sowie der Näherungssensor, der Helligkeitssensor und die mit 2MP auflösende Frontkamera für Videotelefonate und Schnappschüsse (manche brauchen das unbedingt, ich nicht, denn wozu habe ich hinten 8MP für wirklich gute Fotos? ). Unter dem Display ist noch der farblich und haptisch von der restlichen Vorderseite abgehobene Home-Button und zwei fast unsichtbare Sensortasten (Menü, Back) zu finden. Im Vorfeld wurde auch über ein Design ähnlich dem des Galaxy Nexus (also ohne physische Tasten, dafür Tasten auf dem Display) spekuliert, mir wäre diese Lösung ehrlich gesagt etwas lieber gewesen, schlecht ist aber auch die Lösung mit Home-Button nicht. Hat alles seine Vor- und Nachteile. ![]() ![]() Auf der linken Seite findet die Lautstärkewippe ihren Platz. Der Druckpunkt gefällt mir persönlich sehr gut. Klar spürbar, aber mit einem nicht allzu großen Hub (ist schwierig zu beschreiben, das hat Samsung aber gut gelöst. Beim Galaxy S waren die Tasten etwas schwammiger.). ![]() Auf der rechten Seite ist nur die Sperr- bzw. Power-Taste zu finden, hier ist der Druckpunkt meiner Meinung nach nicht so gut. Die Positionierung ist aber wesentlich besser als beispielsweise beim HTC One X, wo man sich fast die Hand verrenken muss, um die Oberseite des Telefons zu erreichen und es zu entsperren. ![]() Oben finden der 3.5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets sowie das Mikrofon ihren Platz. Auch der kleine Spalt zum Abnehmen des Akkudeckels ist hier zu finden. ![]() Auf der Unterseite ist der µUSB-Anschluss, über den das S3 geladen wird und auch die Daten vom und zum PC überträgt. ![]() Schlussendlich fehlt uns noch die Rückseite, auf welcher 4 Elemente angebracht sind. In einer Reihe von links nach rechts sind das der LED-Flash für Fotos und Videos, die 8MP-Kamera sowie der Lautsprecher. Darunter ist der Samsung-Schriftzug zu sehen. Er ist nicht einfach nur aufgedruckt, sondern 'eingeprägt', die Buchstaben wurden dann noch verchromt. Etwas störend ist die nicht geschützte Kameralinse, die zu allem Überfluss noch etwas höher als die restliche Rückseite liegt. Was und ob sich Samsung dabei gedacht hat weiß ich nicht, optimal ist diese Lösung aber nicht. Aber wenigstens ist der Höhenunterschied nicht so groß wie beim HTC One X. Eines sammelt die Rückseite ziemlich gerne: Fingerabdrücke! Fingerabdrücke ohne Ende. ![]() Auffällig ist noch der Farbunterschied zwischen dem Rahmen und dem Deckel bzw. der Voderseite. Während der Rahmen in einem helleren Blau gehalten ist, tragen Vorder- und Rückseite Dunkelblau. Auch der Home-Button auf der Vorderseite ist heller als die restliche Vorderseite. Warum nicht alles einfärbig ist kann ich nicht sagen und verwundert mich ehrlich gesagt auch ein wenig. ![]() Fazit: Unterm Strich begeistert mich das S3 - endlich kein 08/15-Design mehr wie bei anderen Herstellern, wo man die Smartphones fast nicht mehr unterscheiden kann. Endlich eine Benachrichtigungs-LED, endlich eine andere Farbe außer Schwarz und Weiß. Weniger gefallen haben aber der Höhenunterschied zwischen Kamera und restlicher Rückseite, die Fingerabdrucksammlung auf der Rückseite sowie das modulare Netzteil. Insgesamt aber bleibt ein sehr guter erster Eindruck vom S3 zurück, mehr von mir folgt später. Geändert von kabagoes (23.06.2012 um 20:38 Uhr) Grund: finden/findet |
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#4 | ||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() Über das S3 an sich habe ich in den letzten beiden Beiträgen geschrieben, aber was bekommt man bei der Konkurrenz für sein Geld? Vor mir habe ich neben dem S3 noch ein Galaxy S2 (das normale I9100, als ohne G) und einen Dummy des HTC One X. Was lässt sich dazu sagen? Eigentlich nur, dass Fotos mehr als 1000 Worte sagen, deswegen hier ein paar Bilder: ![]() ![]() ![]() Gut zu sehen ist, wie dicht die 3 Geräte bei der Größe zusammenliegen. In Zahlen ausgedrückt sieht das folgendermaßen aus:
Das mit Abstand kleinste Smartphone ist das iPhone mit seinem geradezu winzigen 3.5"-Display (das sind immerhin 1.3" (~3.33cm) weniger in der Diagonale als beim S3). Aber auch zum S2 hat sich einiges in der Größe getan, das One X und das Nexus sind in etwa auf Augenhöhe. Beim Akku gewinnt klar das S3, in puncto Displayauflösung und Pixeldichte hinkt das S2 etwas hinterher (ich muss an dieser Stelle bemerken, dass das Display des S3 wirklich genial ist - gerade bei Videos bei voller Displayhelligkeit). Nach diesem Vergleich habe ich noch das Galaxy S3 mit seinem direkten Vorgänger (dem Galaxy S2) verglichen. Durch den großen Akku ist das aktuelle Flaggschiff gleich dick wie der Vorgänger - zum Glück! Ich halte nichts von den ultradünnen Smartphones mit sehr geringer Akkulaufzeit. Lieber 2-3mm dicker, dafür aber mit größerem Akku. ![]() ![]() Fazit: Samsung hat beim S3 eigentlich alles richtig gemacht. Das Kunststoffgehäuse macht einen wirklich guten Eindruck, das Design wirkt moderner als das des S2 - ist aber alles Geschmackssache. ![]() |
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#5 |
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![]() Nach dem Abnehmen der Folie am Display und dem Akkudeckel (eine kleine Öffnung befindet sich auf der Oberseite des Geräts) müssen der Akku, die µSIM-Karte sowie optional eine Speicherkarte eingesetzt werden. Die SIM-Karte muss wie die Speicherkarte in die Halterung einrasten. Wenn ihr bis jetzt eine normale SIM-Karte hattet, könnt ihr euch entweder bei eurem Provider eine µSIM-Karte holen (kostet evt. etwas (providerabhängig)) oder ihr schneidet sie euch selbst zurecht (es gibt spezielle Stanzer um wenig Geld, erhätlich z.B. bei ebay). ![]() Nach dem Startvorgang iläuft alles android-typisch ab. Man wird nach seiner GMail-Adresse gefragt, kann Daten wiederherstellen, sich ins heimische WLAN-Netz einloggen, das Telefon über Google sichern lassen,... Zusätzlich erscheint auch ein Anmeldefenster für Dropbox - schießlich bekommt man ja 48GB Dropboxspeicher für 2 Jahre kostenlos zum S3 dazu. Nach diesen 2 Jahren wird eure Dropbox wieder heruntergestuft, aber keine Daten gelöscht. Wenige Minuten später bekommt man eine Mail von Dropbox, wo die Aufstockung bestätigt wird. |
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#6 |
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![]() "Designed for Humans - Inspired by Nature", so Samsungs Slogan für das S3. Für wen alle vorherigen Modelle gedacht waren weiß ich nicht (für Tiere?!), aber eines muss man Samsung lassen: Touchwiz hat sich vom klickibunti hässlichen UI zu einer wirklich schönen Benutzeroberfläche entwickelt (Anmerkung: auf dem S3 läuft Android 4.0.4 (FW: ALE8) mit der samsung-eigenen Touchwiz-Benutzeroberfläche). Dies fängt schon beim Lockscreen an. Statt einem hässlichen Bild, welches man wegschieben muss, gibt es jetzt einen 'Livewallpaper-Lockscreen'. ![]() Beim Touchen auf den Bildschirm erscheinen Wellen auf dem Display, zum Entsperren muss man über das Display streichen. Beim Sperren und Entsperren ist ein (auf Dauer nerviger) Wassersound zu hören (deaktivierbar unter Einstellungen -> Ton -> Sound für Bildschirmsperre). Die 4 unteren Shortcuts können unter Einstellungen -> Sicherheit -> Optionen zum Sperren des Bildschirms ausgetauscht werden. Weiters kann man sich das Wetter und/oder einen Yahoo!-Newsfeed auf den Lockscreen legen (siehe Screenshot) und den Hinweistext ('Zum Entsperren über den Bildschirm streichen') ausblenden. ![]() Ist man auf dem Homescreen, so sticht wieder Wasser ins Auge, diesmal als Hintergrund. Der Wechsel zwischen den Homescreens verläuft sehr flüssig und ohne Lags (was man von früheren Toucwiz-Versionen nicht immer behaupten konnte. Aber bei einer Quadcore-CPU und 1GB RAM darf auch wirklich nichts mehr laggen. ).Und auch sonst gefällt mir Touchwiz. Samsung hat nämlich zur Abwechslung auch mal softwareseitig gute Arbeit geleistet und Features implementiert, die man sonst erst mit Custom-ROMs erhält. Zum Beispiel ein Extented Power Menu (Neustart ist endlich von Haus aus dabei) und eine Batterieanzeige in % implementiert (kann unter Einstellungen -> Anzeige -> Akkustatus in Prozent aktiviert werden). Statt wie bei den vorherigen TW-Launchern auf Effekte, Optik und dergleichen wenig/nicht zu achten, hat sich Samsung beim S3 wirklich Mühe gegeben. Öffnet man den App-Drawer, ist im Hintergrund das Hintergrundbild des Homescreens zu sehen (früher einfach nur ein schwarzer, nicht transparenter Hintergrund). Auch der Wechsel zwischen den einzelnen Seiten verläuft flüssig und ohne Lags. ![]() Anmerkung: bevor sich jemand wundern sollte: nein, ich lese KEINE Bild-Zeitung, die App war genauso wie HRS Hotels, kaufDA Navigator und Lieferheld sowie myTaxi vorinstalliert. Glücklicherweise handelt es sich hierbei aber um keine System-Apps, deswegen können sie auch ohne Root deinstalliert werden. Da zu Touchwiz nicht nur der Launcher und der Lockscreen gehören ein schneller Durchgang zu den erweiterten Einstellungen, die Vanilla Android (Stock-Android ohne eine Herstelleroberfläche wie Touchwiz oder Sense. Vorzufinden bei den Nexus-Geräten sowie AOSP- und AOKP-Custom-ROMs).
Pop Up Play: Stellt euch vor, ihr seht euch ein Video am Handy an und plötzlich bekommt ihr eine SMS oder ein Mail. Muss man jetzt wirklich das gesamte Video anhalten? Nein, dafür gibt es Pop Up Play. Das Videofenster wird minimiert und ihr könnt die Mail beantworten. Wie es aktiviert wird? Während dem Video einmal aufs Display tippen, das Pop Up - Symbol anklicken (auf dem ersten Bild rot eingekreist) und fertig. Der Videoausschnitt kann dabei frei bewegt werden. Wie das Ganze aussieht seht ihr auf den folgenden Screenshots: Geändert von Lunchbox (05.07.2012 um 15:25 Uhr) |
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#7 |
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![]() Samsung hat vier Apps vorinstalliert, die allesamt mit 'S' beginnen (wohl eine Anlehnung an die S-Serie, also Galaxy S, Galaxy S2 und Galaxy S3) und dem User das Leben und die Bedienung des S3 erleichtern sollen. Ich stehe solchen Apps immer kritisch gegenüber, da es meist 'freie' Apps gibt, die deutlich mehr bieten als vorinstallierte Apps eines Herstellers. Trotzdem bin ich aber ganz neutral an die Sache rangegangen und mir die Apps angesehen, welche ich euch kurz vorstellen möchte:
Fazit: unterm Strich hinterlassen die S-Apps einen gemischten Eindruck. Während S Planner und S Memo gut funktionieren, sind S Beam und S Suggest einfach nur überflüssig. S Voice scheint noch in der Beta-Phase zu stecken. |
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#8 |
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![]() Nicht zuletzt für diesen Test habe ich in den letzten Tagen ein paar Fotos mit dem S3 gemacht, und das in den verschiedensten Einstellungen. Bevor ich jedoch auf die Fotos eingehe, möchte ich euch die Kamera-App an sich näher vorstellen, mit der die Fotos gemacht werden. Diese kann man normal über das Icon im App-Drawer oder über den Sperrbildschirm geöffnet werden. Dazu wischt ihr nicht wie sonst mittig über das Display, sondern streicht vom Kamera-Symbol ausgehend nach oben. Dazu muss einer der Schnellzugriffe die Kamera sein (ist von Haus aus so, sonst kann unter Einstellungen -> Sicherheit -> Optionen zum Sperren des Bildschirms -> Shortcuts ein neuer Schnellzugriff hinzugefügt werden). ![]() Auf der linken Seite finden sich folgende Schalter/Buttons/Einstellungsmöglichkeiten (von oben nach unten):
In der Mitte erhaltet ihr wie gewohnt ein Vorschaubild. Auf der rechten Seite kann man noch folgende Dinge tun:
Die Aufnahmen: Anmerkung: alle hier im Beitrag gezeigten Aufnahmen könnt ihr in voller Auflösung herunterladen. Den Link dazu findet ihr am Ende dieses Beitrages. Was gibt es dazu zu sagen? Für eine Handy-Kamera sind die Aufnahmen wirklich ansehnlich. Aber natürlich können sie keineswegs mit einer guten Digicam/DSLR mithalten (ist aber auch klar). Nur mit Sonnenlicht scheint die Kamera einige Probleme zu haben. So werden Objekte im Vordergrund teilweise nur noch sehr dunkel dargestellt (siehe Bild). ![]() Oder auch hier (dieses Bild wurde 3 Minuten vor dem Auto aufgenommen, es war also wirklich noch hell draußen ): ![]() Eines fällt noch auf: wenn die Sonne über Häuser scheint, also zum Beispiel von der linken Seite komt, erhält man 'Strahlen' auf dem Foto (siehe unten). ![]() Wenn aber das Licht aber einigermaßen passt, kommen solche Aufnahmen zustande: ![]() ![]() ![]() ![]() Und auch den Zoom habe ich selbstverständlich ausprobiert: Ohne Zoom: ![]() Maximaler Zoom: ![]() Dämmerungsaufnahmen: Im Dunkeln ist gut munkeln - oder fotographieren! Mit der Foto-LED sind die Dämerungsaufnahmen nämlich wirklich akzeptabel, natürlich ist aber auch ein gewisses Rauschen wahrzunehmen:Ohne Foto-LED: ![]() ![]() Mit Foto-LED: ![]() ![]() Makroaufnahmen: Auch Makroaufnahmen werden ganz gut. Mich stört aber, dass nur ein sehr kleiner Bereich in der Mitte scharf fokussiert wird und nicht ein etwas größerer Teil: ![]() ![]() Videos: Natürlich kann das S3 aber auch Videos aufnehmen. Mit der Frontcam 720p, mit der hinteren Kamera Full-HD (also 1080p mit 30fps). Die Bedienoberfläche dazu sieht folgendermaßen aus: ![]() Auf der linken Seite:
In der Mitte haben wir wie schon bei den Fotos die Vorschau des aktuellen Bildes. Auf der rechten Seite:
Hier Beispielaufnahmen: Wie schon bei den Fotos hat die Kamera wieder ihre kleinen Probleme mit der Sonne, unterm Strich stimmt aber die Qualität. Ein Video der Frontcam: Auch die Bilder/Videos der Frontcam sind nicht perfekt - für Videotelefonate aber hervorragend geeignet. Fazit: Bei der Kamera gibt es definitiv noch Verbesserungsbedarf, soviel steht fest. Dennoch gelingen damit - bei den richtigen Lichtverhältnissen - wirklich gute Bilder. Downloads: Bilder in voller Auflösung (zum Entpacken des Archives wird WinRAR oder 7zip benötigt) Geändert von Lunchbox (03.07.2012 um 17:12 Uhr) |
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![]() (ein kurzer Kommentar zur GPS-Funktionalität des Galaxy S3) Beim Galaxy S gab es damals sehr viele Probleme mit schlechtem GPS-Empfang, Verbindungsabbrüchen usw. Ich war damals zum Glück nicht betroffen und hat zumindest keine gravierenden Probleme damit. Jetzt beim Galaxy S3 bin ich positiv überrascht: gerade mal 8 Sekunden hat das Handy für einen GPS-Fix benötigt. Doch von Anfang an: Mit der App GPS Test kann man sich viele Daten zum GPS-Empfang des eigenen Smartphones ansehen. Seien es die Koordinaten, die Anzahl der Satelliten, die zum Navigieren verwendet werden und eben auch die Zeit bis zum GPS-Fix und somit zum endgültigen GPS-Signal. Dazu bin ich einfach in den Garten gegangen und habe 2 Tests durchgeführt: einmal mit aktiviertem WLAN, Sensoruntersützung und GPS und einmal im Flugmodus mit GPS und Sensorunterstützung, jedoch ohne die Zuhilfenahme der Bestimmung der derzeitigen Position durch drahtlose Netzwerke. Mit Drahtlosnetzwerken gab es den Fix innerhalb von nur 12 Sekunden - ein wirklich sehr gutes Ergebnis für ein Smartphone. Mein Wave (GT-S8500) hat sich damals fast jedes Mal zu Tode gesucht, das Galaxy S hat auch immerhin 20-30 Sekunden benötigt. Ohne Unterstützung gab es die Position schon nach 8 Sekunden. Dieses Ergebnis zweifle ich jedoch stark an, da die Position vermutlich gecacht wird. Um ein wirklich zuverlässiges Ergebnis zu bekommen müsste man den Test an 2 komplett verschiedenen Positionen oder nach dem Flashen einer komplett neuen Firmware durchführen. Ich kann nur sagen, dass das Handy SEHR schnell einen Fix findet und es damit keine Probleme gibt. Ob es jetzt 8 oder 12 Sekunden dauert ist Haarspalterei. Jedenfalls habe ich nichts zu bemängeln. ![]() Hier die Screenshots vom S3: Mit aGPS: ![]() Ohne aGPS: Geändert von Lunchbox (12.07.2012 um 18:50 Uhr) |
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#10 |
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![]() Das Galaxy S3 - das derzeit wohl leistungsfähigste und performanteste Mobiltelefon auf dem Markt. Unbestritten sind die großen Leistungsreserven des Exynos 4412 - Quadcore-Prozessors. Diese Leistung lässt sich auch messen, und zwar mit einigen Benchmarks. Rahmenbedingungen: Android 4.0.4 (Firmware: I9300XXALF6), Stock-Kernel, keine Modifikationen. Also so, als ob ihr ein S3 im Laden kaufen und dann die Benchmarks durchlaufen lassen würdet. Somit lassen sich die Ergebnisse leichter einordnen. Gleichzeitig möchte ich aber auch sagen, dass Benchmarks teilweise vollkommen willkürlich sind (ist mir besonders stark mit meinem Galaxy S aufgefallen. Eine langsame Stock-ROM ohne Übertaktung des Kernels hatte teilweise mehr Punkte als eine Custom-ROM und 1,5GHz Prozessortakt). Energiesparmodus war nicht aktiviert, alle Tests wurden nach dem Leeren des Speichers über den Task-Manager durchgeführt. Leider begrenzen einige Benchmarks bei 60fps, obwohl das S3 wesentlich mehr schaffen würde. Ok, let's start: Quadrant Standard Edition: ![]() AnTuTu Benchmark: ![]() PassMark PerformanceTest: ![]() ![]() Linpack for Android: (links der Single-Thread-Benchmark, rechts der Multi-Thread-Benchmark) ![]() Vellamo Benchmark: ![]() Hier noch zwei Tests zur Internetgeschwindigkeit, je einmal über das mobile Netz (mein Provider ist Drei) und einmal über WLAN (Telekom Austria): Speedtest.net: (links über das mobile Netz, rechts mit WLAN) ![]() cnlab SpeedTest ![]() Und zum Abschluss noch ein Browsertest: html5test.com: (Chrome am PC unter Windows 7 erzielt dabei 414 Punkte + 13 Bonuspunkte) Geändert von Lunchbox (26.08.2012 um 20:06 Uhr) |
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