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goldenork99

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Mein Handy

  • Hersteller HTC
  • Haupt-Handy HTC 7 Trophy
  1. iPhone 4 Testbericht

    Das ist nicht kopiert...
  2. LG Optimus Speed

    LG Optimus Speed : Auf dem Handymarkt gab es zuletzt ein Wettrennen, welcher Hersteller wohl das erste Handy mit Dual-Core-Prozessor würde anbieten können. Während der Marktstart des Motorola Atrix in Deutschland bislang noch nicht bekannt gegeben wurde, ist das LG Optimus Speed bereits erhältlich und macht seinem Namen im Test alle Ehre. Optik & Verarbeitung: Das LG Optimus Speed ist ein absolutes High-End Gerät und hat einen entsprechenden Preis. Natürlich kann man da auch ein hochwertiges Äußeres erwarten. Und hier lässt sich der koreanische Hersteller tatsächlich nicht lumpen. Das LG Optimus Speed macht einen sehr eleganten Eindruck und ist erstklassig verarbeitet. Einzig der Akkudeckel ist etwas zu dünn geraten. Trotz seiner üppigen Maße und dem hohen Gewicht von knapp 150 Gramm liegt es gut in der Hand und passt dank der geringen Dicke auch noch einigermaßen in die Hosentasche. Zum angenehmen Anfassgefühl trägt besonders die griffige Softtouch-Rückseite bei. Einem Testbericht war das aber nicht genug, so dass die Materialauswahl dort kritisiert wurde. Display: Das 4 Zoll Display des LG Optimus Speed machte im Test einen hervorragenden Eindruck. Der mit vier Zoll für ein Handy sehr groß geratene "Nova" getaufte Touchscreen überzeugt mit scharfer Auflösung und kräftigen Farben. Dank Super AMOLED Technologie ist das Display sehr stromsparend. Zudem ist beim LG Optimus Speed schwarz wirklich noch schwarz und kein dunkles Grau, wie bei einigen weniger hochwertigen Handydisplays. Außerdem ist der Screen mit stabilem Glas abgedeckt. Allerdings spiegelt das Display bei direkter Sonneneinstrahlung etwas. Ausstattung: Internet & Connectivity: In Sachen Datenstandards bietet LG seinen Kunden nur das beste und schnellste, was es derzeit auf dem Markt gibt. HSPA in der derzeit schnellstmöglichen Version, WLAN im flinken n-Standard und natürlich auch ein Bluetooth-Modul sind eingebaut. Flash-Inhalte stellt das LG bis zu Version 10.1 dar. Sie laufen auch im Vollbildmodus absolut ruckelfrei. Per HDMI Ausgang lassen sich mediale Inhalte in bestmöglicher Qualität z.B. an einen entsprechenden Fernseher ausgeben. Das benötigte Kabel befindet sich erfreulicherweise im Lieferumfang. In der Praxis bewegt sich das Optimus Speed rasend schnell im mobilen Netz und hängt sogar das iPhone 4 ab. Die Darstellung der Internetseiten ist sehr angenehm abzulesen. Kamera: Die Kamera des LG Optimus Speed hinterließ im Test einen guten Eindruck. Sie nimmt nicht nur Fotos mit 8 Megapixeln Auflösung auf, sondern kann als eines der ersten Handys Videos in Full-HD Auflösung drehen. Leider besitzt die Linse keine Schutzklappe oder ähnliches, sondern liegt offen auf der Rückseite des Handys. Da die Kamera eine leichte Ausbuchtung auf dem Handy-Rücken bildet liegt das Handy zudem auf dem Tisch direkt auf der Linse auf, die so leicht verschmutzen oder zerkratzen kann. Bei der Fotoqualität platzierte sich das LG Optimus Speed damit im oberen Drittel der Handykameras, die Videoaufnahmen werden mit einer bislang nie dagewesenen Schärfe in den Speicher gebannt und laufen ausgesprochen flüssig ab. Auch der Sound kann sich sehen lassen. Jedoch verbraucht so ein Full-HD Filmchen eine Menge an Speicherplatz. Der eingebaute LED-Blitz erhellt die Umgebung in bis zu zwei Metern Entfernung ausreichend stark. Das Kameramenü wurde im Test als aufgeräumt und logisch beschrieben. Selbst die Frontkamera, die zur Videotelefonie dient, hat noch überdurchschnittliche 1,3 Megapixel zu bieten. Musik, Video & Speicher 8 Gigabyte Speicher bringt das LG Optimus Speed intern mit, weitere 32GB lassen sich über eine microSD Speicherkarte schaffen. Das ist auch nötig, wenn die Videokamera häufiger zum Einsatz kommen soll, denn eine Stunde Full-HD Film verbrauchen immerhin 4,8 Gigabyte. Die Wiedergabe selbst sehr hoch aufgelöster Videos schafft das LG Optimus Speed mit Links, und überzeugt mit einer auf einem mobilen Gerät selten gesehenen flüssigen Wiedergabe. Leider werden nur recht wenige Videoformate unterstützt. Die Fotos, die das Speed produziert, sind laut einem Test recht milchig. Der Musikplayer gefällt mit seiner ansprechenden 3D Oberfläche und ist durch zahlreiche Klangpresets gut individualisierbar. Auch der eingebaute Lautsprecher des LG Optimus Speed machte im Test eine gute Figur, genau wie der Sound des Musikplayers über Kopfhörer. Dank schnellem Prozessor taugt das LG Optimus Speed auch für aufwendige 3D-Games. Office: Für Business-Nutzer hält das LG Optimus Speed P990 ebenfalls einige Schmankerl bereit. So kann das Handy Excel, Word und Powerpoint-Dokumente anzeigen und bearbeiten. Ein großer Schwachpunkt von Android ist weiterhin der komplizierte Abgleich von Daten mit dem PC, der nicht direkt, sondern nur über den Umweg Google möglich ist. Verschiedene E-Mail Konten kann das Optimus Speed in einem Posteingang zusammenfassen, dabei aber leider nicht Google Mail miteinbeziehen. Bedienung: LG setzt beim LG Optimus Speed zunächst noch auf Android in der Version 2.2, ein Update auf Android 2.3 ist jedoch bereits angekündigt. Highlight ist natürlich der Dualcore-Prozessor aus dem Hause Nvidia, der dafür verantwortlich ist, dass das LG Optimus Speed tatsächlich das schnellste Handy ist, das jemals einen Test durchlaufen dürfte. Nicht einmal aufwendige Flash-Inhalte oder ausgiebiges Multitasking kann den Prozessor in die Knie zwingen. Das Wort „Ladezeit“ dürfte sehr bald aus dem Wortschatz eines LG Optimus Speed Besitzers verschwunden sein. Das gilt alllerdings nicht beim Anschalten des Handys. Satte 40 Sekunden brauchte das Optimus Speed im Test um aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen. Ein Test bemerkte zudem Geschwindigkeitseinbußen durch das ältere Android und hielt z.B. das Google Nexus S mit Android 2.3 für schneller im Alltag. LG hat die Android-Oberfläche etwas aufgehübscht, so dass die Bedienbarkeit nochmal verbessert wurde. Auch Smartphone Laien sollten so schnell mit dem LG Optimus Speed zurecht kommen. Leider wird das Hauptmenü nur im Hochformat angezeigt. Ansonsten wechselt das LG Optimus Speed dank Lagesensor sehr fix vom Hoch- ins Querformat, wenn man es dreht. Die virtuelle QWERTZ-Tastatur lässt sich ausgesprochen flink und komfortabel beackern. Telefonie: Zwar hat LG dem Optimus Speed einen vergleichsweise großen Akku beschert und verspricht, der Dual Core Prozessor wäre besonders stromsparend, trotzdem hält der Stromspeicher des Smartphones nicht länger als bei der Konkurrenz, so dass das Handy idealerweise jeden Abend Station an der Steckdose machen sollte. Empfang und Sprachqualität konnten im Test auf ganzer Linie überzeugen. Fazit: LG war bislang nicht gerade für große Innovationen bekannt. Das ändert der koreanische Hersteller mit dem LG Optimus Speed. Wer mit seinem Smartphone wirklich angeben will, sollte über einen Kauf nachdenken, denn das Smartphone steht für eine neue Generation Handy. In Sachen Geschwindigkeit und mobiler Filmaufnahme ist das Speed zurzeit das Beste vom Besten. Man darf gespannt sein, ob Apple mit dem bald erwarteten iPhone 5 mithalten kann. Note : 1,4
  3. LG Optimus 3D P920

    LG Optimus 3D : LG ist in Sachen Innovationen auf dem Handymarkt gerade ganz weit vorne. Mit dem LG Optimus Speed haben die Koreaner das erste Handy mit Dual Core Prozessor auf den Markt gebracht. Das LG Optimus 3D P920 ist wiederum das erste Mobiltelefon, das ein 3D fähiges Display hat und auch Filme und Fotos in 3D aufnehmen kann. Optik & Verarbeitung: Das LG Optimus 3D P920 überzeugte im Test mit einer sehr guten Verarbeitung. Das Design ist schnörkellos gehalten worden. Einzig ein schmaler glänzender Rahmen um das Display sorgt für ein wenig Glamour. Ansonsten gibt sich das Smartphone seriös. Tasten und Kunststoffrückseite sind elegant in mattem braun gehalten. Damit geht das LG Optimus 3D P920 aber insgesamt ziemlich in der Masse der Smartphones unter. Optische Akzente, wie etwa das iPhone 4, kann es nicht setzen. Display: Das 4,3 Zoll Display des LG Optimus 3D P920 überzeugt nicht nur mit hoher Auflösung und brillanten Farben, es kann auch Inhalte in 3D darstellen, ohne dass der Nutzer dafür eine extra 3D Brille bräuchte. Die räumliche Darstellung konnte im Test restlos überzeugen. Ausstattung: Internet & Connectivity: Neben allen gängigen Internetbeschleunigern, wie z.B. HSPA und WLAN im schnellen n-Standard, ist auch Bluetooth in der aktuellen Version 3.0 an Bord. Per DLNA und HDMI-Anschluss kann man Medien einfach mit anderen Geräten teilen, sofern diese die Standards unterstützen. Kamera: Im LG Optimus 3D P920 sind gleich zwei Kameras eingebaut, die leicht versetzt ein und dasselbe Bild aufnehmen und so einen ansehnlichen 3D-Effekt erzeugen können. 3D-Videos können so in 720p-Auflösung aufgenommen werden. Zweidimensionale bewegte Bilder bannt das LG Optimus 3D P920 sogar in Full-HD in den 8 Gigabyte großen internen Speicher, der bei Bedarf mit microSD Karten erweitert werden kann. Die Videos gefielen im Test mit hoher Brillanz. Auch Fotos können auf Wunsch mit 3D Effekt aufgenommen werden. Bedienung: Der Dual-Core Prozessor aus dem Hause Texas Instruments, der im LG Optimus 3D P920 verbaut wurde, ist der derzeit schnellste Handyprozessor der Welt. Er schlägt auch die Dual-Core Konkurrenz von Nvidia und Samsung in den Benchmarks. Auch der Arbeitsspeicher ist üppig, wie bei kaum einem Handy zuvor ausgefallen. Die zurückhaltende LG-UI Oberfläche, die über das Android 2.2 Gerüst gelegt wurde, ergänzt Googles Betriebssystem an den richtigen Stellen mit nützlichen Features und läuft auf dem 3D-Handy außerordentlich flüssig. Programme werden mit dem LG Optimus 3D P920 fast gänzlich ohne Ladezeiten aufgerufen. Ein Update auf Android 2.3 ist bereits in Vorbereitung. Telefonie: Das LG Optimus 3D P920 hat einen mit 1500 mAh vergleichsweise starken Akku spendiert bekommen. Jedoch ist ein großer Akku nicht immer auch eine Garantie für lange Laufzeiten. Über die tatsächliche Ausdauer, sowie über Empfang und Akustik des LG Optimus 3D P920 war den bisherigen Testberichten noch nichts zu entnehmen. Fazit: Das LG Optimus 3D P920 stößt in neue Sphären auf dem Handymarkt vor. Man darf gespannt sein, ob es mit dem etwa gleichzeitig erscheinenden iPhone 5 mithalten kann. Zumindest preislich liegt es auf dem selben Niveau. Leider macht das 3D-Handy optisch nicht viel her. Technisch ist es aber absolute Spitzenklasse. In Deutscland wurde der Release des LG Optimus 3D P920 von April auf voraussichtlich Juni 2011 verschoben. Note : 1,5
  4. Samsung i9000 Galaxy S Testbericht

    Samsung i9000 Galaxy S : Das Samsung I9000 Galaxy S ist nicht nur äußerlich ein Klon des iPhones, sondern will sich auch bei den inneren Werten mit dem Klassenprimus von Apple messen. Optik & Verarbeitung Von außen sieht das Samsung I9000 Galaxy S aus wie eine billige Kopie von Apples Kulthandy. Dominieren beim iPhone Glas und Metall die Außenflächen, so besteht das Galaxy komplett aus Plastik. Selbst der glänzende Rahmen in Aluminium-Optik ist lediglich lackiert. Ärgerlich fanden die Tester die nicht zufriedenstellende Verarbeitung des Samsung I9000 Galaxy S. So ist z.B. der Akkudeckel äußerst dünn geraten. In den vielen Ritzen, die zwischen den Einzelteilen auftauchen, sammelt sich der Staub. In anderen Testberichten wurde die Verarbeitung des Handys dagegen als exzellent beschrieben. Mit seiner glänzenden Oberfläche zieht das Samsung-Handy zudem Fingerabdrücke magisch an. Mit 118 Gramm ist das Galaxy aber angenehm leicht geraten, außerdem ist das Gehäuse sehr flach. Für die Hosentasche ist es dennoch etwas zu groß. In der Hand liegt das Galaxy dagegen hervorragend, solange man ausreichend große Hände hat, denn das Gerät ist recht breit geraten. Display Der 4 Zoll riesige Super AMOLED-Touchscreen, der beim Samsung I9000 Galaxy S verbaut wurde, gefiel im Test mit ordentlicher Auflösung und brillanter Farbwiedergabe, ist aber trotzdem sehr stromsparend. Dank der fortschrittlichen Technologie sind Spiegelungseffekte die absolute Ausnahme. Auch extreme Betrachtungswinkel sind beim Galaxy kein Problem. Welches Display nun insgesamt besser ist, der Retina-Screen des iPhone 4 oder die Super AMOLED Technik von Samsung, darüber sind die Tester geteilter Meinung. Zwar hat der Screen des Galaxy die geringere Auflösung, dafür ist die Farbbrillanz besser als bei Apples Kulthandy. Ausstattung: Connectivity & Internet Das Samsung I9000 Galaxy S beherrscht alle gängigen Verbindungsstandards von HSPA bis WLAN. Bei letzterem wird erstmals auch der n-Standard unterstützt. Der talentierte Webbrowser des Samsung I9000 Galaxy S kann Flash wiedergeben, Popups blocken und mehrere Fenster gleichzeitig verwalten. Eigene Clienten für Facebook und Twitter sind ebenfalls dabei. Mit der Funktion "Schreiben und los" lassen sich einfach Statusmeldungen verfassen und automatisch in allen relevanten Netzwerken veröffentlichen. Bluetooth 3.0 sorgt beim Datenfunk für höhere Übertragungsraten. Zudem kann das Handy im WLAN-Netz daheim seine Daten kabellos anderen PCs oder modernen Fernsehern zur Verfügung stellen oder selber als Hot-Spot fungieren, was aber den Akku sehr belastet. Möglich machen es die Standards DLNA und UpnP. So kann man die Videos in HD-Auflösung, die das Galaxy dreht, direkt auf den Fernseher übertragen. Business-User werden sich über die gute Microsoft Exchange Anbindung freuen, die das Handy bietet. Kamera Die Kameraqualität der 5-Megapixel-Knipse ist im Videomodus sehr überzeugend, wenngleich sie nicht an das Sony Ericsson Vivaz herankommt. Wie das Vivaz, kann auch das Galaxy Filme in HD-Auflösung aufnehmen. Im Fotomodus macht die Kamera trotz Touch-Autofokus keine ganz so gute Figur, auch weil ein Fotolicht fehlt. Deutliches Farbrauschen und mangelnde Detailzeichnung kennzeichneten im Test die Fotos. Ein mechanischer Auslöser an der Gehäuseseite hätte der Handhabung des Galaxy sicher gut getan. So muss die Kamera umständlich über den Touchscreen ausgelöst werden. Eine zweite Kamera auf der Vorderseite des Handys dient der Videotelefonie. Speicher, Musik & Extras Der MP3-Player gefiel besonders durch seinen vollmundigen 5.1 Klang. Hinzu kommt noch ein einfach zu bedienendes UKW-Radio. Dank 3,5mm Klinkenbuchse ist das Handy mit Standard-Kopfhörern kompatibel, aber auch die mitgelieferten Ohrstöpsel können gefallen. Office-Dokumente kann das Galaxy nicht nur betrachten, sondern auch bearbeiten. Einen E-Book-Reader hat das Smartphone ebenfalls an Bord. 8 Gigabyte interner Speicher reichen für eine Menge Musik und viele Daten, können aber per microSD Karte noch erweitert werden. Auch zum Betrachten von Videos eignet sich das Smartphone mit seinem großen Screen hervorragend. Es spielt sogar Xvid und Divx Dateien ab. Mit aufwändigen 3D Spielen hat das Galaxy S keine Probleme. Dank GPS-Empfänger taugt das Handy auch hervorragend als Routenführer, sogar im Auto. Ein ganz neues Handyextra ist der Augmented Reality Browser "Layar", der serienmäßig auf dem Galaxy vorinstalliert ist. Bedienung Zwar hat das Samsung I9000 Galaxy S einen Prozessor mit 1 GHZ Taktung im Inneren, trotzdem hakte das Android-Betriebssystem in den ersten Tests immer wieder. Dies wurde aber mittlerweile per Firmware-Update behoben. Kommt das Handy ab Werk mit der Version 2.1 des Android-Betriebssystems, so soll bald ein Update auf Version 2.2 möglich sein. Multitasking ist für das Handy aber kein Problem. Ansonsten überzeugte Samsungs TouchWiz 3.0-Oberfläche, die dem Google-Betriebssystem aufgesetzt wurde, wie immer durch ihre hübsche Optik und gute Bedienbarkeit. Das gilt auch für die virtuelle QWERTZ-Tastatur, die besonders durch die innovative Swype-Eingabemethode glänzt. Einzig die Sprachwahl versagte im Test auf ganzer Linie. Auf dem "Daily Briefing" Startbildschirm hat man stets alle aktuellen Infos, z.B. zum Wetter oder zu anstehenden Terminen auf einen Blick parat. Telefonie Bei der Akustikmessung erreichte das Samsung I9000 Galaxy S im Test beinahe die Höchstpunktzahl. Nur der Lautsprecher war den Testern etwas zu leise. Die Akkulaufzeit wurde im Test mal als unterirdisch, mal als herausragend beschrieben. Laut einem Test könnte dies daran liegen, das die Firmware nicht optimal an die Hardware angepasst wurde. Inzwischen wurde jedoch ein Firmware-Update veröffentlicht, was die besseren Bewertungen der Akkulaufzeit bei neueren Testberichten erklären könnte. Auch die Hakler bei der Bedienung wurden mittlerweile behoben. Der Empfang wurde im Test als ordentlich beschrieben. Ein Test meinte aber, Sende- und Empfangsqualität seien nicht immer perfekt. Fazit Das Samsung I9000 Galaxy S scheint noch nicht ganz fertig zu sein. Kleinere Software-Fehler verhinderten im Test Noten auf dem Niveau des iPhone 4. Sobald diese behoben sind, muss Apple sich warm anziehen, wenngleich das Galaxy nicht so edel aussieht wie das iPhone. Weitere ernstzunehmende Konkurrenten sind die Modelle Desire und Legend aus dem Hause HTC. Note : 1,4
  5. Google Nexus S Testbericht

    Google Nexus S : Ursprünglich hieß es, dass Google keinen Nachfolger für das Nexus One plant. Nun ist es doch anders gekommen. In Zusammenarbeit mit Samsung hat der Suchmaschinengigant ein neues Smartphone entwickelt: das Google Nexus S, das auch unter dem Namen Samsung Nexus S i9023 firmiert. Es ist das erste Smartphone, das mit der neuen Android Version 2.3 alias Gingerbread ausgeliefert wird. Optik & Verarbeitung: Das Google Nexus S macht auf den ersten Blick keinen sehr ansprechenden Eindruck. Es besteht komplett aus sehr kratzempfindlichem Kunststoff. Dafür liegt es mit seinen angenehmen Rundungen sehr gut in der Hand. Display: Ausstattungsseitig entspricht das Google Nexus S in vielen Punkten dem Samsung Galaxy S. Allerdings verfügt das Nexus nicht über ein Super-AMOLED-Display, sondern hat ein Super Clear LCD Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln. Der Screen zeigte sich im Test erwartungsgemäß sehr kontraststark und überzeugte auch mit brillanten Farben. Erfreulich fanden die Tester die Tatsache, dass der Screen kaum anfällig für Spiegelungen ist. Den Schärfegrad des Retina-Displays vom iPhone 4 erreicht das Google Nexus S jedoch nicht. Ausstattung: Prozessor & Speicher: Anders als erwartet wird das Google Nexus S nicht von Samsungs neuem Zweikern-Prozessor "Orion" angetrieben. Ebenso wie im Samsung Galaxy S werkelt auch im Inneren des Nexus S der Einkern-Prozessor "Hummingbird", ein 1-GHz-Prozessor aus Samsungs Cortex-A8-Serie. In Sachen Speicher fährt Google eine ähnliche Schiene wie Microsoft mit seinen Windows Phone 7 Handys: zwar sind 16 Gigabyte interner Speicher durchaus lobenswert, eine Erweiterungsmöglichkeit mit Speicherkarten wäre aber trotzdem wünschenswert gewesen. Kamera & Musik: Das Google Nexus S verfügt, wie auch das Samsung Galaxy S über zwei integrierte Kameras und einen GPS-Empfänger für die mobile Navigation. Die Kamera auf der Vorderseite des Smartphones ist für Videotelefonate vorgesehen, die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ist für Foto- und Videoaufnahmen gedacht. Sie verfügt über einen Autofokus und – im Gegensatz zum Galaxy S – auch über einen LED-Blitz für Nachtaufnahmen. Allerdings können mit dem Google Nexus S keine HD-Videoaufnahmen gemacht werden. Die Auflösung der Videos ist auf 720 x 480 Pixel beschränkt. In der Praxis macht die Knipse keine gute Figur und erzielt bestenfalls befriedigende Ergebnisse. Der Musikplayer erfreute im Test durch einfache Bedienung und guten Klang, selbst über die mitgelieferten Kopfhörer. Konnektivität Da Android eine nahtlose Anbindung an Google-Dienste mitbringt, ist es selbstverständlich, dass sich das Nexus S in puncto Konnektivität bzw. Internet keine Blöße gibt. In UMTS-Netzen werden die Datenturbos HSDPA mit maximal 7,2 MBit/s und HSUPA mit 5,76 MBit/s unterstützt. Außerdem steht WLAN nach 802.11 b/g/n zur Verfügung. Der Internetbrowser des Google Nexus S wurde im Test als sehr gelungen bezeichnet. Mit ihm lässt es sich in der Praxis schnell und komfortabel im mobilen Netz surfen. Ein besonderes Ausstattungsmerkmal des Google Nexus S ist das integrierte NFC-Modul (Near Field Communication). Ähnlich wie mit Bluetooth ist mit der NFC-Technologie ein drahtloser Datenaustausch über kurze Distanzen möglich. Viel interessanter sind jedoch die elektronischen Zahlungsfunktionen, die via NFC realisiert werden können. Zurzeit ist das aber noch Zukunftsmusik. Videotelefonie klappte im Test bislang noch nicht wirklich, obwohl das Google Nexus S den gängigen SIP-Standard unterstützt. In jedem Fall ist eine WLAN-Verbindung vonnöten. Videotelefonie über das UMTS-Netz unterstützt das Handy nicht. Bedienung: Natürlich ist auf dem Google-Handy Nexus S bei Marktstart bereits die neueste Android Version 2.3 installiert. Die sorgte im Test tatsächlich für ein deutlich höheres Arbeitstempo als die Vorgängerversionen des Betriebssystems. Zudem sind Menüs und Symbole beim neues Android klarer und optisch ansprechender gestaltet. Auch die Copy & Paste Funktion wurde verbessert. Telefonie: Das Google Nexus S schwächelte im Test bei den Telefonfunktionen. So wurde die Sende- und Empfangsleistung nur mit „ausreichend“ bewertet. Das Mikro ist sehr empfindlich gegen Wind. Doch auch bei Windstille ist die Klangqualität bestenfalls befriedigend. Fazit: Das Google Nexus S schwächelt im Test vor allem in den Bereichen Kamera und Telefonie. Dafür macht es sich besonders gut in Sachen Internet. Ob das reicht, um das übermächtige iPhone 4 zu übertrumpfen ist zu bezweifeln, besonders solange Videotelefonie und NFC-Nahfunk noch nicht zu gebrauchen sind. Note : 1,7
  6. Samsung GT-I8700 Omnia 7 Testbericht

    Samsung GT-I8700 Omnia 7 : Wer Bescheid weiß, findet sich im Dschungel der zahlreichen Handys aus dem Hause Samsung schneller zurecht als vielleicht gedacht. So steht „Wave“ für das Samsung-eigene Betriebssystem „bada“, „Galaxy“ heißen alle Geräte, die auf Android basieren und „Omnia“ steht beim koreanischen Hersteller seit jeher für die Windows Handys. Das Samsung Omnia 7 ist das aktuelle Spitzenmodell in der Riege der Windows Smartphones und ist als eines der ersten Handys mit dem neuen Windows Phone 7 Betriebssystem ausgestattet. Im Test setzte es sich gleich in der Spitzengruppe der Highend-Smartphones fest. Optik & Verarbeitung: Auf den ersten Blick wirkt das Samsung Omnia 7 etwas kantiger als seine Kollegen aus der neuen Windows Phone 7 Klasse. Das Gehäuse, das überwiegend aus Metall besteht, sieht laut Test recht edel aus, fühlt sich jedoch eher rutschig und ein wenig billig an. Die Verarbeitung genügt aber auch höchsten Ansprüchen. Zwar liegt das recht groß geratene Gehäuse insgesamt gut in der Hand, ist aber für die Hosentasche etwas zu groß geraten. Dafür gehört das Omnia zu den leichtesten Modellen mit Microsofts neuem Betriebssystem. Display: Natürlich hat Samsung seinem Top-Modell ein herausragendes 4 Zoll großes Super AMOLED Display spendiert. Damit hat das Samsung Handy seinen Windows Phone 7 Konkurrenten etwas voraus, denn diese müssen sich bestenfalls mit einem Super LCD Screen begnügen. Eine brillantere Farbdarstellung als der Super-AMOLED Screen bekommt nicht einmal das Retina-Display des iPhone 4 hin. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls beachtlich. Zudem ist der Screen angenehm hell, so dass man auch bei strahlendem Sonnenschein noch etwas erkennt. Auch die Auflösung ist auf einem hohen Niveau. Ausstattung: Internet & Connectivity: Natürlich hat Samsung beim Omnia 7 an alle gängigen Datenstandards, wie HSPA und WLAN mit schnellem n-Standard gedacht. Im Internet macht sich das neue Betriebssystem Windows Phone 7 aber noch nicht so gut, wie man es vielleicht erwarten könnte. Zwar gelingen Scrolling und Zoomen flüssig wie nie, beim Seitenaufbau ist der neue Browser aber eher lahme Krücke denn blitzschneller Surfer. Das iPhone 4 baut im Vergleich Internetseiten drei bis viermal schneller auf als das Samsung Omnia 7. Bei der Synchronisation mit dem PC ist man auf die Microsoft Zune Software angewiesen. Mit dem PC verbindet sich das Handy wahlweise via USB-Anschluss oder kabellos über WLAN. Soziale Netzwerke wie Facebook sind in Microsofts neuem Betriebssystem laut Test recht gut integriert, wenngleich die Tester einen globalen Posteingang, in dem SMS, Statusmessages und E-Mails zusammenlaufen, vermissten. Die Anbindung an Exchange-Server ist, wie man es von einem Microsoft-System erwarten kann, überaus gelungen. Kamera: Die Kamera ist häufig der Schwachpunkt bei Samsung-Handys, so leider auch beim Samsung Omnia 7. Zwar schießt die Knipse Fotos mit 5 Megapixeln und dreht Videos in HD-Auflösung, die Ergebnisse sind jedoch trotz Autofokus eher mittelmäßig. Im Hellen hat man dabei ungleich mehr Spaß an den Bildchen. Ist es dagegen dunkel, so hilft auch der LED-Blitz nicht viel. Insgesamt kommt das Omnia 7 laut Test nicht an ausgewiesene Fotohandys heran, macht seine Sache im Bereich Kamera aber allemal besser als die Windows-Konkurrenz von HTC. Für spontane Schnappschüsse taugt die Kamera nicht, da sie sehr lange zum Starten braucht. Multimedia & Office: Wie bei allen Windows Phone 7 Handys, ist auch beim Samsung Omnia 7 der 16 Gigabyte große interne Speicher nicht erweiterbar. Beim Musikhören hat Windows Phone 7 noch Verbesserungspotential. Nur wenige Audio- und Videocodecs werden unterstützt, Equalizer oder Klang-Presets sucht man vergeblich. Das UKW-Radio muss ohne automatischen Sendersuchlauf auskommen. Immerhin hat Samsung dem Omnia ein gutes In-Ear-Headset spendiert. Auch der integrierte Lautsprecher klingt überraschend voll. Zwar hat das Samsung Omnia 7 einen GPS-Empfänger, entsprechende Navi-Software war jedoch im App-Store von Microsoft Stand Dezember 2010 nicht zu bekommen. Einzig für Telekom-Kunden ist der Navigon Mobile Navigator serienmäßig auf dem Handy vorinstalliert. Die Office-Funktionen überzeugen, wie es sich für ein Windows-Handy gehört, auf ganzer Linie. Allerdings fehlt dem Handy ein PDF-Reader. Bedienung: Tippen funktioniert auf der großzügigen virtuellen QWERTZ-Tastatur des Samsung Omnia 7 überaus gut. Das Handling von Windows Phone 7 wurde in den bisherigen Testberichten überwiegend gelobt, vor allem wegen der fast gänzlich fehlenden Ladezeiten und den schnellen Reaktionszeiten, dank strenger Mindestanforderungen, die Microsoft stellt. Auch Multitouch-Gesten werden unterstützt. Multitasking unterstützt das Microsoft Betriebssystem in seiner ersten Auflage aber nicht. Die virtuelle Volltastatur des Samsung Smartphones wurde im Test besonders gelobt. Telefonie: Im Test überzeugte das Samsung Omnia 7 bei der typischen Nutzungsdauer mit exzellenten Werten. Fast zwei Tage hielt der Akku des Handys im Praxistest durch. Andere Testberichte beschwerten sich über eine sehr schwache Ausdauer des Omnia. Die Akustik wurde im Test ebenfalls für gut befunden, was auch für den Empfang gilt. Fazit: In der noch spärlich bestückten Riege der Handys mit Windows Phone 7 schafft es das Samsung Omnia 7 besonders herauszustechen. Samsung macht das beste aus Microsofts neuem Betriebssystem. Die wenigen Schwächen die das Omnia hat, verdankt es Windows Phone 7. Sie könnten aber mit dem angekündigten Update im Frühjahr 2011 behoben werden. Note : 1,8
  7. Samsung S 8530 Wave 2

    Samsung S 8530 Wave 2 : Das Samsung Wave S8500 begeisterte Anfang 2010 erstmals mit einem neuen Betriebssystem namens „bada“. Jetzt schickt der Hersteller bereits einen Nachfolger ins Rennen. Das Samsung S8530 Wave II hat ein noch größeres Display spendiert bekommen, und lässt auch sonst kaum einen Wunsch offen, wenngleich es, bis auf die neue Version des Betriebssystems, keine wesentlichen Neuerungen gegenüber dem ersten Wave gibt. Optik & Verarbeitung: Bislang setzte Samsung als einer der wenigen Smartphone-Hersteller größtenteils auf Kunststoff als Außenmaterial für seine Handys. Während die Konkurrenz schon länger erkannt hat, dass Metall der hochwertigere Werkstoff ist, zog schließlich auch Samsung nach und verpasste bereits dem ersten Wave ein edles Metallgehäuse. Auch beim Wave II dominiert wieder angenehm anzuschauendes Metall das Äußere. Das Handy wirkt schick und ist exzellent verarbeitet. Trotz größerer Grundfläche liegt auch das zweite Wave gut in der Hand. Es ist zwar recht schwer geraten, aber dafür sehr gut verarbeitet. Display: Schon mit der AMOLED-Technologie war Samsung Vorreiter in Sachen brillanter Displays. Im Samsung S8530 Wave II hat man nun einen 3,7 Zoll großen „Super-Clear“ LC Screen verbaut. Laut Test macht der sich im Alltag nicht wirklich besser oder schlechter als der bereits hervorragende AMOLED-Screen des Vorgängers. Es soll aber höhere Betrachtungswinkel erlauben. Schärfe und Brillanz sind auf allerhöchstem Niveau. Die Farben kommen aber weniger kräftig rüber als bei der AMOLED-Technologie, ein Test beschrieb dies aber als realistischer als die knallige Darstellung des ersten Wave. Außerdem ist der Screen des Wave II heller als der des Vorgängers. Die präzise und flinke Reaktion des Screens auf Eingaben wurde allgemein sehr gelobt. Ausstattung: Internet & Connectivity: HSDPA, EDGE, WLAN-n, A-GPS. Das Wave II hat eigentlich alles an Bord, was sich das Telefonierer-Herz wünschen kann – außer HSUPA. Auf den Upload-Turbo haben die Samsung Entwickler unverständlicherweise verzichtet. Internetseiten werden schnell geladen und gut lesbar dargestellt. Ein Test befand die Darstellung des Dolfin-Browser jedoch für nicht sehr gut. Dafür sind das Scrolling und das Zoomen auf Webseiten absolut ruckelfrei. Flash wird bis zur Version "FlashLite 3" unterstützt. Bluetooth ist in der aktuellsten Version 3.0 an Bord. Per DNLA kann das Wave II digitale Inhalte im Heimnetzwerk streamen, z.B. zu kompatiblen Fernsehern. Dank "Social Hub" sind soziale Netzwerke und E-Mailfunktionen hervorragend integriert. Einen globalen E-Mail-Posteingang vermissten die Tester aber. Multimedia: Die 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und Fotolicht bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und dreht bei Bedarf auch Videos in HD-Auflösung. Die Fotoergebnisse sind aber allenfalls als mittelmäßig zu bezeichnen. Der LED-Blitz sorgt für ausreichende Beleuchtung in bis zu zwei Metern Entfernung. Eine zweite Kamera auf der Frontseite dient der Videotelefonie. Der Musikplayer des Samsung S8530 Wave II machte im Test eine sehr gute Figur. Das mitgelieferte Headset ist recht hochwertig geraten. Per microSd Steckplatz kann der interne Speicher um bis zu 32GB erweitert werden, was für die Videos, die das Handy in 720p Qualität aufnimmt auch nötig sein dürfte. Die bewegten Bilder lassen sich auf dem Display in guter Qualität genießen und direkt auf dem Handy bearbeiten. Der Medienplayer unterstützt zahlreiche Videoformate. Ein Schwachpunkt ist die unzureichende Navi-Software aus dem Hause Route 66. Demnächst soll es aber auch den hervorragenden Navigon Mobile Navigator für bada-Handys geben. Allgemein hat das Samsung Betriebssystem das Problem, dass der zugehörige App-Store bei weitem nicht dieselbe Auswahl bietet, wie die Online-Shops von Android oder Apple. Bedienung: Das bereits beim Vorgänger sehr ausgereifte bada-Betriebssystem wurde für das Samsung S8530 Wave II noch weiter verbessert. Die Bedienung der Version 1.2 in Verbindung mit der Touchwiz 3.0 Oberfläche geht so noch einfacher von der Hand. Der Social Hub fasst aktuelle Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken übersichtlich zusammen. Zudem startet das Handy jetzt schneller aus dem ausgeschalteten Zustand. Dank 1 GHZ Prozessor laufen Programme auf dem Wave II stets flüssig. Auch die einblendbare QWERTZ-Tastatur bietet hohen Komfort, vor allem dank der „T9 Trace“ Eingabehilfe. Für die Eingabe eines Wortes wird der Finger von einem Buchstaben zum nächsten gezogen, so dass das Tippen noch schneller von der Hand geht. Satzzeichen müssen aber weiterhin umständlich über das Sonderzeichen-Menü eingegeben werden. Die Telefontasten unter dem Display härtten gerne größer ausfallen können. Leider ist die zur Synchronisatuion mit dem PC notwendige Samsung Kies Software noch nicht sehr ausgereift. Hier besteht also noch klarer Verbesserungsbedarf. Telefonie: Die Sprachqualität des Samsung S8530 Wave II machte im Test einen hervorragenden Eindruck. In Sachen Akkulaufzeit positioniert sich das Wave im oberen Smartphone-Bereich, wenngleich es keine Rekorde aufzustellen vermag. Zwei Tage ohne Tankstopp sind bei moderater Nutzung aber durchaus drin. Auch die Empfangsqualität ist auf hervorragendem Niveau. Fazit: bada ist und bleibt eine sehr ernstzunehmende Alternative zu Android, Windows Phone 7 und iPhone. Mit dem Samsung S8530 Wave II hat der Hersteller ein weiteres hochwertiges und sehr gut zu bedienendes Smartphone in den Läden, das die Konkurrenz erzittern lässt. Note : 1,8
  8. Samsung Wave S8500 Testbericht

    Samsung Wave S8500 : Das Samsung Wave S5800 ist auf vielen Gebieten geradezu ein revolutionäres Smartphone und setzt neue Standards in Sachen Betriebssystem und Datenverbindungen, zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Optik & Verarbeitung Wie bei Samsung üblich gibt es an der Verarbeitung des S8500 im Test so gut wie nichts auszusetzen. Lediglich die drei Hardwaretasten auf der Vorderseite haben zu viel Spiel. Ansonsten ist das Handy äußerst robust gebaut. Das zum großen Teil aus Aluminium gefertigte Gehäuse des Smartphones wirkt äußerst hochwertig und doch unscheinbar. Außerdem ist das Samsung Wave extrem kompakt und leicht, so dass es sich sowohl in der Hand als auch in der Hosentasche kaum bemerkbar macht. Ein Test bezeichnete es gar als eines der schicksten Handys auf dem Markt. Display Mit seinen extrem brillanten und stromsparenden AMOLED-Displays ist Samsung der Konkurrenz um einiges voraus. Beim Samsung Wave S5800 setzen die Koreaner noch eins drauf. Der 3,3 Zoll große Super-AMOLED-Screen bietet laut Testberichten noch intensivere Farben. In Sachen Brillanz, Schwarzwiedergabe und Leuchtintensität ist es ebenfalls kaum zu schlagen. Ein Test bezeichnete jedoch das neue Retina Display des iPhone 4 als heller und schärfer als Samsungs Super-AMOLED Screens. Ein echtes Manko ist jedoch nach wie vor die schlechte Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung, die jedoch gegenüber den normalen AMOLED Screens etwas verbessert wurde. Überzeugen kann das Display wiederum in Sachen Reaktionszeit. Eingaben werden schnell und präzise umgesetzt. Gegen Stürze wurde der Screen mit gehärtetem kratzunempfindlichem Glas geschützt. Multimedia Internet & Connectivity In puncto Datenstandards stößt das Samsung Wave S8500 in neue Sphären vor. Das Wave ist das erste Smartphone mit Bluetooth 3.0 und dem WLAN-Standard 802.11n. Beide sollen für deutlich höhere Übertragungsraten sorgen. Das Wave kann sogar als WLAN-Router für andere Geräte, wie z.B. Netbooks, fungieren, was den UMTS-Stick überflüssig macht. Im Test konnte diese Funktion aber nicht villends überzeugen. Besonders flott bewegt sich das Samsung Wave im mobilen Internet, auch dank Downloadturbo HSDPA 3.6. Auch komplexe Webseiten werden zügig geladen. Der ansonsten gute Browser stellt Texte aber nicht immer gut lesbar dar. Flash -Videos beherrscht er nicht. Der Seitenaufbau kommt zudem nicht ganz an iPhone Geschwindigkeiten heran. Das Scrolling geht etwas langsam von Statten. Die Bedienung des Browsers wurde in einem Test als etwas umständlich beschrieben. Kamera Die 5-Megapixel-Kamera wird von einem starken LED-Blitz und einem Autofokus unterstützt. So liefert die Kamera auch in geschlossenen Räumen noch ansehnliche Ergebnisse. Sie ist mit einer Gesichtserkennung und einem Panoramamodus ausgestattet, braucht aber etwas lange um zu starten. Dafür ist die Auslösverzögerung erfreulich kurz. Ein echter Leckerbissen für die Augen sind die Videos, die das Samsung Wave S5800 in HD-Auflösung aufzeichnet. Der Ton der aufgenommenen Filmchen könnte jedoch etwas lauter sein. Im Gegensatz zum iPhone 4 erlaubt das Samsung Wave S8500 echte Videotelefonie auch über das Mobilfunknetz über die zweite Kamera auf der Vorderseite des Handys. Sie lieferte im Test eine hervorragende Bildqualität. Musik, Video & Radio Der Musikplayer mit UKW-Radio lieferte im Test ebenfalls eine tadellose Vorstellung ab. Wenn mit dem Handy nur Musik gehört wird, hält der Akku erstaunliche 40 Stunden durch. Dank integrierter Klinkenbuchse kann das Handy sogar mit den eigenen Lieblingskopfhörern gekoppelt werden. Allerdings ist auch das mitgelieferte Modell durchaus zu gebrauchen. Ein Test wertete das Samsung Wave S8500 ab, da der Player sich zu laut einstellen ließ, was Hörschäden hervorrufen könnte. Die Soundqualität des Handys wurde im Test als exzellent beschrieben. Das gilt auch für die Wiedergabe von Videos, die zudem sehr ansehnlich dargestellt werden. Social Networking & E-Mail Die Funktion "Social Hub" bündelt alle populären sozialen Netzwerke und hält einen automatisch auf dem Laufenden. Darüber hinaus kann es die Daten sozialer Netzwerke auslesen und ins Adressbuch integrieren. Der E-Mail Client kann sich ebenfalls sehen lassen. Businessuser werden sich über die volle Exchange Server Synchronisierung freuen. HTML-Mails kann das Handy aber nicht anzeigen. Auch können eingegangene Anhänge zwar geöffnet, aber nicht gespeichert werden. Office & Navigation Vollwertige Office-Software fehlt auf dem Samsung Smartphone. Mit der 30tägigen Testversion der Software Route 66 lässt es sich mit dem Samsung Wave sogar navigieren. Dank A-GPS kann der Empfänger Daten aus dem Mobilfunknetz zur Positionierung hinzu ziehen, so dass das Handy schneller bereit zur Navigation ist. In absehbarer Zeit soll es auch ein CarKit für die Verwendung des Samsung Wave S8500 im Auto geben. Bedienung Bada OS Das neue Betriebssystem Bada OS, eine Eigenentwicklung von Samsung, zeigt im Test noch einige kleinere Kinderkrankheiten, gefiel aber durch die grafisch aufwendige Gestaltung. Kaum ein anderes Handy kann im Test solch komplexe Animationen derart flüssig darstellen. Wartezeiten oder Ruckler gibt es nicht. Auch Multitasking unterstützt das neuartige Betriebssystem. Jedoch bringt es insgesamt wenig Innovationen mit. Apps Jedes Smartphone, das etwas auf sich hält, kann heutzutage um Apps ergänzt werden. Der App-Store von Samsung hat jedoch bei weitem noch nicht ein so umfangreiches Angebot wie z.B. die Konkurrenz von Apple oder Google (Android) zu bieten. Die Menüansicht und die bis zu acht Startbildschirme des Samsung Handys können komplett individuell mit Widgets gestaltet werden. Tastatur, PC & Menüs Auf der virtuellen QWERTZ-Tastatur tippt es sich schnell und präzise. Umständlich ist nach Meinung der Tester aber die Handhabung von Sonderzeichen. Dank TouchWiz 3.0 wird auch die Menüführung niemals zum Problem, so dass das Samsung Wave insgesamt sehr gute Noten im Bereich Bedienung einfahren konnte. Einzig die Synchronisierung mit dem Computer wurde in einem Test als zu kompliziert beschrieben. Der Multitouch-Zoom funktioniert fast genauso elegant wie beim iPhone. Telefonie Akku Auch beim Akku setzt Samsung mit dem Wave neue Maßstäbe. Mit mehr Akkuleistung kann zur Zeit kaum ein anderes Smartphone aufwarten. Nicht zu vergessen ist der nicht zu große und extrem stromsparende Super-AMOLED-Screen, so dass man mit dem Samsung Wave S5800 mehrere Tage ohne Steckdose auskommen kann. Akustik & Empfang Die Ergebnisse der Akustikmessungen sind dagegen weniger glorreich ausgefallen. Zwar klingen die Gesprächspartner am eigenen Hörer ausgesprochen klar, am anderen Ende der Leitung erzeugt das Samsung Wave S8500 aber einen stark blechernen Klang. Beim Empfang gibt es nichts zu bemängeln, egal auf welcher Frequenz das Wave funken soll. Fazit Das Samsung Wave ist ein echtes Highlight der Smartphone-Riege. Es weiß im Test mit einer Vielzahl neuer Techniken zu beeindrucken. Da kommen weder das Apple iPhone noch das HTC Touch HD hinterher. Wenn Samsung die Kinderkrankheiten seines neuen Betriebssystems in den Griff kriegt und seinen App-Store zügig ausbaut, hat das Samsung Wave S5800 das Zeug zum Kassenschlager. Note : 1,7 (QUELLE)
  9. iPhone 4 Testbericht

    iPhone 4 : Wie jedes Produkt aus der Schmiede von Apple wurde auch das iPhone 4 sehnsüchtig erwartet. Überarbeitet soll es den Thron von seinem Vorgänger, dem iPhone 3GS, übernehmen. Und tatsächlich hat Apple bei der vierten Version seines Kult-Handys eine ganze Menge verändert. Optik & Verarbeitung Schon auf den ersten Blick unterscheidet sich das Apple iPhone 4 von seinem Vorgänger. So ist die Rückseite nicht mehr abgerundet. Die neue Version ist komplett kastenförmig geraten. Dafür ist es eines der kompaktesten vollwertigen Smartphones überhaupt. Besonders die geringe Dicke von nur knapp über 9 mm beeindruckte im Test. Zudem fühlt sich die Oberfläche des edlen Gerätes sehr hochwertig an. Die Verarbeitung ist wie von Apple gewohnt ordentlich. Vorder- und Rückseite sind mit kratzfestem Spezialglas geschützt, das auch der Outdoor-Handyhersteller Sonim für seine Produkte verwendet. Jedoch zieht die hochglänzende Oberfläche von Apples Handy Fingerabdrücke nahezu magisch an. Das Glas kann zudem leicht einen Sprung kriegen, wenn das iPhone ungünstig auf den Boden fällt. Über das schicke Design der Produkte von Apple muss man generell kein Wort mehr verlieren. Display Beim Display setzt Apple wieder einmal Maßstäbe. Zwar ist der Retina-Screen - wie auch beim Vorgänger 3GS - mit 3,5 Zoll nicht allzu groß geraten, dafür ist die Auflösung die höchste, die je auf einem Handy-Display erreicht wurde, so dass Internetseiten auch ohne Zoomen angenehm zu lesen sind. Alle Inhalte werden wirklich knackscharf und ohne wahrnehmbare Pixel dargestellt. Zudem sind die Inhalte, dank höherer Leuchtkraft, auch bei heller Umgebung noch erkennbar, anders als z.B. bei Samsungs AMOLED-Screens. Internet In Sachen Geschwindigkeit im Web ist das iPhone 4 dank WLAN mit 802.11n Standard, HSPA-Standards und besonders gutem Browser nicht zu schlagen. Nach wie vor unterstützt der Browser aber keine Flash-Inhalte. Für YouTube-Videos gibt es allerdings einen eigenen Client. Auch die Verwaltung von E-Mails hat Apple verbessert. So gibt es jetzt einen globalen Posteingang. Beim Übertragen von Daten ist das iPhone im Allgemeinen recht großzügig, da die Daten nicht, wie etwa bei den RIM Blackberrys vorher extra komprimiert werden. So sollte man das Smartphone nicht ohne ausreichende Datenflatrate betreiben. Multimedia Kamera Die Kamera war bislang eine der Schwachstellen der Apple Handys. Beim iPhone 4 kommt immerhin ein 5 Megapixel starker Sensor und ein Touch-Autofokus zum Einsatz, der besonders lichtempfindlich sein soll. Tatsächlich muss der erstmals in einem Apple Handy verbaute LED-Blitz eher selten zum Einsatz kommen. Die Fotos des iPhone 4 sind deutlich besser als die der Vorgänger, erreichen aber nicht die Qualität echter Kamera-Handys. Besonders mit der Rauschunterdrückung hat Apple übertrieben. Sie vermindert merklich Schärfe und Details auf den Fotos. Zudem hätten sich die Tester etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten für die Kamera gewünscht. Im Test beeindrucken konnte dagegen die Videofunktion. Das iPhone 4 nimmt, wie auch das Sony Ericsson Vivaz, Videos in HD-Auflösung auf. Die Ergebnisse gefielen beim iPhone 4 aber noch um einiges besser als bei der Konkurrenz. Musik Wie bereits die Vorgänger konnte auch das neue iPhone mit seinem Musikplayer überzeugen. Einzige erwähnenswerte Neuerung ist hier die Möglichkeit, Wiedergabelisten auf dem Handy zu erstellen. Man sollte Musik jedoch immer über Kopfhörer und niemals über den schlecht klingenden internen Lautsprecher hören. "FaceTime" Videotelefonie Bei der Videotelefonie ist Apple ebenfalls innovativ. "FaceTime" heißt die Anwendung, die qualitativ ganz weit vorne ist, aber zur Zeit nur per WLAN und nur von iPhone 4 zu iPhone 4 funktioniert. Während des Gesprächs kann man sogar auf die normale Fotokamera umschalten um dem Gesprächspartner z.B. sein neues Sofa zu zeigen. Allerdings bemerkte ein Test, die Nutzer von Facetime sähen stets aus, als hätten sie mehrere Nächte nicht geschlafen. Weitere Features Weiterhin ist der Speicher des iPhones nicht erweiterbar. Man muss sich also die 16 bzw. 32 Gigabyte internen Platzes gut einteilen. Auf eine aktive Stand-By-Anzeige verzichtet Apple weiterhin, obwohl diese bei Smartphones heute eigentlich zum Standard gehört. Ein Gyrosensor misst, wie z.B. auch der Controller der Nintendo Wii, Beschleunigungen des Handys in allen Himmelsrichtungen, was z.B. von manchen Spielen ausgenutzt werden könnte. Apples Eigenheiten Wie immer bei Apple muss man mit einigen Eigenheiten leben, die einem das Leben mit dem Produkt etwas schwerer machen. So ist ein iTunes Account Pflicht. Ohne Computer und Internetanbindung kann mit dem iPhone 4 nicht einmal telefoniert werden. Um Apps zu laden muss man außerdem anonymisierte Ortsdaten an Apple schicken, die der Konzern zu Werbezwecken verwendet. Ohne T-Mobile-Vertrag ist das Handy in Deutschland nicht erhältlich. Dafür gibt es bei T-Mobile für zwei Jahre die abgespeckte Version der hervorragenden Navigon Navigations-App kostenlos dazu. Den dazugehörigen GPS-Empfänger hat Apple verbessert. Laut Test ortet er die eigene Position jetzt deutlich schneller und genauer. Dank integriertem Kompass, richtet sich die Karte in Echtzeit aus, was die Fußgänger-Navigation enorm vereinfacht. Bedienung Die Bedienung des iPhones musste nicht wirklich verbessert werden. Sie war bereits beim ersten iPhone nahezu perfekt. Neu ist die Unterstützung von Multitasking, also mehreren gleichzeitig laufenden Programmen. Erfreulicherweise beeinträchtigt das auch nicht die Performance des Handys. Die Verwaltung der diversen gleichzeitig laufenden Programme hat Apple aber denkbar schlecht gelöst, hieß es in einem Test. Dafür funktioniert das Wechseln zwischen den einzelnen Apps blitzschnell. Jedoch können nur wenige Programme den Multitasking-Modus nutzen und dann auch nicht in vollem Funktionsumfang und mit verminderter Leistung. Außerdem können Apps beim iPhone 4 in Ordnern abgelegt werden, was die Übersicht verbessert. Die Bildschirmtastatur wurde, wie bereits bei den Vorgängermodellen, sehr gelobt. Das Telefon arbeitet schneller als die meisten Konkurrenten. dank fixem 800 MHZ Prozessor. Ein Test beobachtete ein um 40 Prozent schnelleres Rechentempo als beim iPhone 3GS. In einigen Testberichten wurde ein nicht richtig funktionierender Näherungssensor kritisiert. Er sollte eigentlich das Display automatisch abschalten wenn man das Telefon ans Ohr führt, was aber teilweise nicht klappte. Telefonie Akku & Sprachqualität Die Sprachqualität des Apple iPhone 4 war im Test dank exzellent arbeitender Rauschunterdrückung über jeden Zweifel erhaben. Ein Test bemerkte aber das Fehlen ganzer Silben in einigen Gesprächen. Im Festnetz klingt das Handy ein wenig dumpf. Dem Akku geht jedoch mehr oder weniger schnell die Luft aus. Hier ist Apples Handy leider nicht besser als andere Touchscreen-Smartphones. Auswechseln kann man ihn nicht. Mehrmals wurden die Ausdauerleistungen von Apples Kulthandy - im Vergleich zu seinen Touchscreen-Konkurrenten - aber auch als sehr gut beschrieben. Nutzt man das iPhone nur als Musikspieler, soll es starke 60 Stunden durchhalten. Empfang Der Empfang leidet, wenn man das Handy an der falschen Stelle anfasst und versehentlich per Finger eine Verbindung zwischen GPS-Empfänger und Handyantenne herstellt. Apple empfiehlt hier eine Schutzhülle, die man beim Hersteller kostenlos anfordern kann. Allerdings wurde dieser Fehler nicht in jedem Test bestätigt. Im UMTS-Netz hat das Handy aber auch mit Hülle Probleme bei schlechter Netzabdeckung. Zudem heizt sich das Gehäuse laut einem Test stark auf, wenn man viel im Breitband-Netz unterwegs ist. Ärgerlich ist auch, dass Apple auf das neue Format der microSIM setzt. Herkömmliche SIM-Karten sind damit unbrauchbar, wenn man nicht bereit ist, sie mit dem Cuttermesser zu verstümmeln. Das iPhone 4 strahlt stärker als seine Vorgänger. Fazit: Das Apple iPhone 4 setzt wieder einmal Maßstäbe, ist jedoch gewiss nicht über jeden Zweifel erhaben. Wer den hohen Preis und die Eigenheiten eines Produktes aus dem Hause Apple in Kauf nimmt, bekommt in jedem Fall ein herausragendes Smartphone. Note : 1,6
  10. HTC Gratia Testbericht

    HTC Gratia : Kurz vorgestellt Beim HTC Gratia handelt es sich um ein vergleichsweise kompaktes Smartphone. Mit Abmessungen von rund 104 x 58 x 12 mm sollte es auch in einer Hosentasche Platz finden. Das Smartphone besitzt einen 3,2 Zoll großen Touchscreen mit einer angemessenen Auflösung von 320 x 480 Pixeln, einen eingebauten GPS-Empfänger und eine 5-Megapixel-Kamera, mit der neben Fotos auch Videos aufgenommen werden können – jedoch nicht in HD, wie es z.B. das HTC HD7 erlaubt. Auch auf ein Fotolicht muss man beim HTC Gratia verzichten. Das HTC Gratia funktioniert in allen vier GSM-Netzen und unterstützt neben GPRS und EDGE auch den UMTS-Datenturbo HSDPA. WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth 2.1 sind ebenfalls an Bord. Angetrieben wird das HTC Gratia von einem 600-MHz-Prozessor von Qualcomm, sodass Multitasking mit dem Smartphone kein Problem sein sollte. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 2.2 zum Einsatz. Die HTC-eigene Benutzeroberfläche Sense, über die auch alle anderen Android-Handys des taiwanesischen Herstellers verfügen, soll dabei die Bedienung des Geräts vereinfachen. Außerdem ist die Applikation FriendStream vorinstalliert, die Statusinformationen und Updates aus Facebook, Twitter und Co. zusammenfasst. Ab Dezember 2010 ist das HTC Gratia für knapp 400 Euro zu haben – zunächst nur exklusiv in den Elektronikmärkten Media Markt und Saturn. Anfang 2011 soll das Smartphone schließlich allgemein verfügbar sein. Note : 1,9
  11. HTC Desire HD Testbericht

    HTC Desire HD : Immer mehr Smartphones knacken in Sachen Displaydiagonale die 4-Zoll-Grenze. Ist das Dell Streak hier mit 5 Zoll klar der König, so hat HTC dem Desire HD immerhin 4,3 Zoll beschert. Optik & Verarbeitung: Mit dem HTC Legend präsentierte der taiwanesische Hersteller vor einiger Zeit ein Handy, das aus einem einzigen Aluminium-Block gefräst wurde. Das HTC Desire HD dagegen besteht überwiegend aus einem gebogenen Stück Blech, was nicht so massiv wirkt, wie die Hülle des Legend. Verarbeitung und Haptik des HTC Desire HD sind trotzdem auf absolutem Top-Niveau, wenngleich ein Test kleinere Spaltmaße entdeckte, in denen sich Staub sammeln kann. Das HTC Desire HD hat für sein großes Display angenehm handliche Maße, so dass es gerade noch in die Hosentasche passen dürfte. Mit über 160 Gramm ist es ziemlich schwer geraten. Display: 4,3 Zoll Diagonale sind eine echte Hausnummer, jedoch ist Größe bekanntlich ja nicht alles. Das Super-LCD Display, dass mit stabilem Glas abgedeckt ist, bietet darüber hinaus auch noch eine sehr ausgewogene Farbdarstellung und hohe Kontrastwerte. Auch unter extremen Betrachtungswinkeln lässt es sich noch gut ablesen. Ob die SLCD-Technologie mit Samsungs Super-AMOLED-Displays mithalten kann, darüber sind die Tester aber allgemein geteilter Meinung. In Sachen Auflösung kommt das HTC Desire HD jedenfalls nicht an das Retina-Display des iPhone 4 heran. Ausstattung: In Sachen Ausstattung macht dem Desire HD kein Konkurrent etwas vor. Ein so umfangreiches Feature-Paket bringt kein aktuelles Smartphone mit. Internet & Connectivity Natürlich bietet das HTC Desire HD volle Unterstützung beim Thema Datenstandards. HSPA, WLAN-n Standard und Bluetooth 2.1 sind nur einige der Zauberworte mit denen HTC Technik-Freaks entzückt. Für Netbooks und andere mobile Geräte kann das Desire HD als WLAN-Hotspot fungieren. Im Gegensatz zum iPhone unterstützt der rasend schnelle Browser des HTC Desire HD echte Flash-Webseiten und kann bis zu vier davon in einzelnen Tabs darstellen. Beim Scrolling auf großen Webseiten beobachteten die Tester aber den ein oder anderen kleinen Ruckler. Dank gutem E-Mailclient und „Friendstream“ für soziale Netzwerke, ist man immer auf dem Laufenden. Multimedia: Dolby Mobile sorgt beim HTC Desire HD für ein besonders hochwertiges mobiles Klangerlebnis. Dank 3,5mm Klinkenbuchse kann man den Musikgenuss mit hochwertigen Kopfhörern noch weiter optimieren. Jedoch fehlt dem Desire HD eine einfache Anbindung an Musik- und Videodienste im Netz. Ansonsten macht der Musikplayer seine Sache in der Praxis hervorragend. Für Unterhaltung unterwegs sorgt auch der integrierte E-Book-Reader. Die Kamera des HTC Desire HD protzt mit satten 8 Megapixeln, Autofokus und Dual-LED-Blitz. Leider ragt die Linse deutlich aus dem Gehäuse heraus. Dafür hat HTC laut Test die Kameraanwendung im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich verbessert. Die Ergebnisse sind trotzdem allenfalls durchschnittlich. Videos werden zwar in HD-Auflösung aufgenommen, jedoch bekommt das Desire HD keine scharfen Bewegtbilder hin. Per DLNA kann das Handy die aufgenommenen Filmchen und andere mediale Inhalte an kompatible Geräte streamen, z.B. an bestimmte LCD-Fernseher. Der integrierte GPS-Sensor kommuniziert am liebsten mit der vorinstallierten Software „HTC Locations“. Der Offboard-Kartendienst erlaubt die Speicherung von bis zu 100 MB Kartenmaterial, um Verbindungsgebühren zu sparen. Vollwertige Navigation kostet allerdings extra. Als Alternative bietet sich Google Maps Navigation an. Für ca. 40 Euro bietet HTC eine passende Autohalterung an. Zu der üppigen Software-Palette, die auch Office-Programme enthält, hat HTC seinem neuen Vorzeigemodell auch noch eine umfangreiche Sensorik spendiert. So sind neben einem echten Kompass, ein Lage-, Annäherungs- und Lichtsensor verbaut. Der interne Speicher ist mit 1,5 Gigabyte relativ klein, kann aber per microSD Karte erweitert werden. wenn die Speicherkarte aber einmal im Handy steckt verschmilzt sie mit dem internen Speicher zu einer untrennbaren Einheit und kann nicht mehr auf anderen Geräten verwendet werden. Praktisch ist der HTCsense.com Dienst über den sich das Handy bei Diebstahl aus der Ferne lokalisieren und auch sperren lässt. Bedienung: Mit seiner auf Android 2.2 aufgesetzten „Sense“ genannten Benutzeroberfläche, war HTC in Sachen Bedienung schon immer ganz weit vorne. Jetzt hat der Hersteller sein Prunkstück noch einmal verbessert und um einige Funktionen erweitert. Damit kann „Sense“ jetzt um einiges mehr als beispielsweise „TouchWiz“ von Samsung oder „Motoblur“ von Motorola, wirkt aber nicht ganz so schick wie beispielsweise Windows Phone 7. Die virtuelle Tastatur gefiel im Test sehr gut und nutzt das große Display optimal aus. Die Hardware-Leistung des HTC Desire HD beeindruckte im Test. Nur wenige Handys haben derzeit einen solch üppigen Arbeitsspeicher und stellen selbst komplexe 3D Grafiken so flüssig dar, wie das Desire HD. Dazu terägt auch der leistungsstarke 1GHz Prozessor bei. Auch die Bedienung geht flüssig und ohne vernehmbare Wartezeiten vonstatten. Telefonie: In Sachen Akkuleistung kann das HTC Desire HD nicht mit Konkurrenten wie dem iPhone 4 oder dem Samsung Galaxy S mithalten. Mindestens einmal pro Tag sollte man mit dem Handy an einer Steckdose halten. Beim Telefonieren gefällt das Desire mit klarem und lautem Klang. Sende und Empfangsqualität gefielen im Test recht gut. Fazit: Das HTC Desire HD bietet eine nie dagewesene Ausstattungspalette und setzt neue Maßstäbe in Sachen Hardware. Gegenüber iPhone 4 und Samsung Galaxy S schwächelt es aber vor allem in den Bereichen Kamera und Display. Note : 1,6
  12. HTC Desire S Testbericht

    HTC Desire S : Mit dem HTC Desire S bringt die taiwanesische Handy-Schmiede das vierte Modell aus der erfolgreichen Desire-Reihe auf den Markt. Es ist technisch weitestgehend identisch mit dem HTC Incredible S, hat aber eine schwächere Kamera und ein kleineres Display. Dafür ist die neueste Android-Version 2.3.3 an Bord. Optik & Verarbeitung: HTC-Fans, denen das HTC Incredible S zu groß ist, werden ihre Freude am HTC Desire S haben. Dank kleinerem Display, ist auch die Grundfläche des HTC Desire S kleiner als die des Schwestermodells. Das Gehäuse des neuen Desire ist aus einem einzigen Aluminium-Block gefräst worden. Diese Technik wird auch „Unibody“ genannt. Trotzdem wies das HTC Desire S im Test leichte Verarbeitungsmängel auf. So sitzt die Akkuabdeckung nicht absolut passgenau. Trotzdem macht das Handy insgesamt einen robusten Eindruck. Display: Dass Samsung mit der Produktion seiner brillanten und stromsparenden Super AMOLED Displays nicht hinterher kommt, muss sich das HTC Desire S mit einem Super LCD Display begnügen. Das ermöglicht zwar auch sehr hochwertige Darstellungen, kann in Sachen Stromverbrauch und Farbbrillanz aber nicht mit der Super AMOLED Technologie mithalten. Mit 3,7 Zoll ist das Display des HTC Desire S nicht so groß wie beim HTC Incredible S, sollte aber für komfortables Surfen im mobilen Netz ausreichen. Hardware: Die Hardware des HTC Desire S ist bis auf das kleinere Display identisch wie beim HTC Incredible S. So hat das Desire einen 1 GHz Single-Core Prozessor und 768MB Arbeitsspeicher sind oberer Standard. Der interne Speicher ist mit 1,1 GB für ein Smartphone dieser Klasse etwas klein geraten, kann aber per microSD Karte erweitert werden. Ausstattung: Internet & Connectivity: Mit voller HSPA-Unterstützung und WLAN ist das HTC Desire S erstklassig für Ausflüge ins mobile Internet gerüstet. In der Praxis ist das Handy schnell im Netz unterwegs, auch Flash-Inhalte machen ihm keine Probleme. Anspruchsvolle Nutzer werden einzig einen HDMI-Ausgang vermissen. Kamera: Im Gegensatz zu der 8 Megapixel Knipse des HTC Incredible S, fällt die Auflösung beim HTC Desire S mit 5 Megapixel eher gering aus. Die Ergebnisse sind dann auch noch einmal ein ganzes Stück schlechter, als beim Schwestermodell. Selbst bei Tageslicht macht sich deutliches Bildrauschen bemerkbar. Die kleine LED-Leuchte kann im Dunkeln leider nicht viel zur Verbesserung der Ergebnisse beitragen. Scharfe Fotos sind bei schlechter Beleuchtung unmöglich. Auch bei den Videos, die das HTC Desire S in HD ready Auflösung aufnimmt, lässt die Bilddynamik zu wünschen übrig. Der Ton klingt matschig. Bedienung: Das HTC Desire S bringt Android 2.3.3 mit, was einen deutlichen Performance-Schub gegenüber dem HTC Incredible S bringt. Die Bedienung des Desire läuft in der Praxis absolut flüssig. Unterschiede zu Dual-Core Handys, wie dem LG Optimus Speed, sind in der Praxis nicht zu bemerken. Die HTC Sense 2.1 Oberfläche konnte im Test aber nicht vollends überzeugen. Den Testern war sie insgesamt zu unübersichtlich. Telefonie: Im Telefonbetrieb machte das HTC Desire S im Test eine gute Figur. An beiden Enden der Leitung waren die Gesprächspartner stets gut verständlich. Die Akkulaufzeit bewegt sich im für Smartphones üblichen Bereich. Länger als zwei Tage kommt das HTC Desire S nicht ohne Ladegerät aus. Fazit: Das HTC Desire S macht insgesamt eine gute Figur, bringt aber keine echten Innovationen mit. Im Internet hat man große Freude mit dem Smartphone, beim Fotografieren dagegen ist die Leistung sehr schwach. Note : 1,5
  13. HTC Desire Z Testbericht

    HTC Desire Z : Das HTC Desire Z ist das erste Modell aus der erfolgreichen Desire-Reihe, das eine echte ausziehbare Tastatur spendiert bekommen hat. Die exzellenten Tugenden eines HTC Desire hat es natürlich behalten. Optik & Verarbeitung: Handys mit ausziehbarer Tastatur sind leider stets recht große Brocken, das gilt auch für das HTC Desire Z. Das Handy ist vor allem sehr lang geraten, so dass es leicht aus der Tasche ragen dürfte. 180 Gramm bringt es auf die Waage. Mit seinem teilweise aus Metall bestehendem Gehäuse wirkt es dafür überaus edel, die Softtouch-Oberfläche, die die Rückseite des Desire prägt ist angenehm griffig. Der Slidermachanismus, der im ausgeklappten Zustand das namensgebende Z bildet, arbeitet elegant, macht aber einen nicht sehr stabilen Eindruck. Zudem ist er viel zu leichtgängig, so dass sich das Handy auch mal aus versehen aufklappen kann. Display: Der 3,7 Zoll große Super-LCD Screen des HTC Desire Z überzeugt mit starkem Kontrast und guter Leuchtkraft. Inhalte werden gestochen scharf dargestellt. Zudem reagiert er angenehm schnell und präzise auf Eingaben. Ausstattung: Internet & Connectivity: WLAN mit fixem n-Standard und HSPA – für das HTC Desire Z kommen nur die schnellsten Standards zum Einsatz wenn es um die Datenverbindungen geht. Im Internet machte sich das Desire Z in allen Disziplinen gut bis sehr gut im Test. Nur bei Internetseiten mit aufwendigen Flash-Inhalten kann es zu deutlichen Rucklern kommen. Ist kein WLAN in der Nähe, kann das HTC Desire Z als Hotspot z.B. für das Notebook dienen. Auch die E-Mailfunktionalität konnte die Tester überzeugen. Eine Anbindung an Microsoft Exchange Server ist ebenfalls möglich. Multimedia: Das HTC Desire Z bringt mit 1,5 Gigabyte relativ wenig internen Speicherplatz mit, hat aber einen microSD Speicherkartenslot integriert. In Sachen Audio- und Videogenuss macht sich das Smartphone dagegen nicht sehr gut. So fehlt ein Equalizer genauso, wie die Unterstützung einiger gängiger Videoformate. Die 5 Megapixel Kamera des HTC Desire Z mit Touchfokus und zahlreichen weiteren nützlichen Funktionen bekleckert sich zwar nicht mit Ruhm, muss sich aber auch nicht vor der Konkurrenz verstecken. Die Aufnahmen sind akzeptabel, was auch für die Videos gilt, die scharf und flüssig wirken. Office-Dokumente können auf dem Desire Z betrachtet, Excel und Word-Dateien sogar bearbeitet werden. Bedienung: Die bewährte HTC Sense Bedienoberfläche, die auch beim HTC Desire Z zum Einsatz kommt, sorgt wie immer für eine angenehm einfache Steuerung des Handys. Trotz teilweise grafisch recht aufwendiger Darstellungen, läuft die Bedienung stets flüssig und ohne Ruckler oder Ladezeiten ab. Der 800 GHz Prozessor arbeitet flott, trotzdem sind Handys mit mehr Leistung tin der Praxis tatsächlich noch schneller. Soziale Netzwerke sind durch die Funktion „FriendStream“ hervorragend integriert. Die vollwertige ausziehbare QWERTZ-Tastatur machte im Test einen sehr guten Eindruck. Die gummierten Tasten verfügen über einen guten Druckpunkt und ausreichend Abstand zueinander. Telefonie: Zwar besitzt das HTC Desire Z eine recht stromsparende Hardware, ein etwas größerer Akku hätte dem Handy aber trotzdem gut getan. Die Ausdauer bewegt sich daher in der Addition auf Smartphone-üblichem, relativ bescheidenem Niveau. Die Sprachqualität konnte im Test überzeugen. Gleiches gilt für die Akustik beim Telefonieren. Fazit: Das HTC Desire Z ist das derzeit wohl beste Handy mit Auszieh-Tastatur und schlägt seinen direkten Konkurrenten Motorola Milestone 2 dank der besseren Bedienoberfläche knapp. Note : 1,5
  14. HTC Desire Testbericht

    HTC Desire : Mit dem Desire möchte HTC ein wirklich begehrenswertes Handy schaffen, das kaum ein Ausstattungsmerkmal vermissen lässt. Es ist dem Google Nexus One sehr ähnlich, das ebenfalls von HTC gebaut wird. Mittlerweile sind die Nachfolgemodelle HTC Desire HD und HTC Desire Z auf dem Markt. Optik & Verarbeitung: Die Optik des HTC Desire kann leider nicht mit dem Äußeren des iPhones oder des HTC Legend mithalten. Zwar liegt das ergonomisch geformte Gehäuse sehr gut in der Hand, wirkt aber insgesamt eher bieder. Die Materialauswahl ist dagegen sehr hochwertig. Ein Test bemängelte etwas die nicht an allen Stellen optimale Verarbeitung, was bei dem hohen Preis ein echtes Ärgernis ist. Andere Berichte lobten die Verarbeitung außerordentlich. Außerdem ist das HTC Desire recht hoch und breit geraten, da der große Touchscreen einiges an Platz einnimmt. Dafür ist es aber sehr flach. Multimedia & Konnektivität: Was die Internet-Standards angeht ist das HTC Desire absolut auf der Höhe der Zeit. UMTS mit HSPA, EDGE und WLAN heißen nur einige der vielen Zauberworte in der Ausstattungsliste des Smartphones. Damit liefert es sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem iPhone. In der Kategorie Internet hat das HTC Desire aber letztendlich die Nase vorn, denn sein Browser stellt im Gegensatz zum Konkurrenten auch Flash-Seiten fehlerfrei dar. Das Scrolling über die Webseiten klappt reibungslos und ohne Ruckeln. Die 5 Megapixel Kamera mit Autofokus ist zwar nicht ganz so herausragend, aber immer noch absolut brauchbar. Besonders die vielen individuellen Einstellungsmöglichkeiten erfreuen den Hobby-Fotografen. Im Dunkeln stört der allzu helle Blitz, wenn man nahe liegende Objekte knipst. Der Musikplayer inklusive Radio konnte ebenfalls weitestgehend überzeugen, ist aber kein Glanzstück, da es ihm ein wenig an Einstellungsoptionen mangelt. Die schlechten mitgelieferten Kopfhörer tauscht man lieber schnell aus, was über den 3,5mm Klinkenanschluss kein Problem ist. Wie immer bei Android ist auch beim Desire ein Google-Account Pflicht um alle Funktionen barrierefrei nutzen zu können. Aber auch andere Mailprovider unterstützt das Handy ebenso wie Exchange Server. Outlook-Synchronisation ist ebenfalls möglich. Das Programm "FriendStream" bündelt Infos verschiedener sozialer Netzwerke, wie z.B. Facebook, zu einem Nachrichtenstrang. Ein GPS-Empfänger ist genauso mit von der Partie, muss aber leider ohne serienmäßige Navisoftware auskommen. Aber dafür gibt es ja neuerdings Googles Offboard Lösung "Google Maps Navigation". Leider ist der interne Speicher des HTC Desire mit 512 MB etwas klein geraten. Die 4 Gigabyte auf der mitgelieferten Speicherkarte sind bei dem großen Funktionsumfang auch nicht gerade üppig. Die Synchronisation mit dem PC wurde in einem Test als recht unkomfortabel beschrieben. Bedienung: Wie immer bei HTC überzeugt auch beim Desire die hübsche und hervorragend bedienbare hauseigene „Sense“ genannte Oberfläche, die über das Android 2.1 Betriebssystem gelegt wurde. Hervorragende Übersicht garantiert der hochauflösende 3,7 Zoll große Touchscreen, der dank AMOLED-Technik besonders brillant, kontraststark und stromsparend, dafür aber nicht allzu hell ist. Das Display des Handys reagierte im Test stets schnell und präzise. Es ist mit einer hohen Auflösung und satten Kontrasten bedacht worden. Das optische Trackpad hat gegenüber herkömmlichen mechanischen Navi-Keys einiges an Komfort voraus. Einige Tester bevorzugten aber doch den guten alten Trackball der Vorgängermodelle. Die Hardwarekeys haben dagegen einen etwas zu schwammigen Druckpunkt, reagieren aber trotzdem zuverlässig. Dank des wieselflinken 1 GHZ Prozessors und des 576 MB großen Arbeitsspeichers verwöhnte das HTC Desire im Test durch gänzlich fehlende Ladezeiten. Eine Sprachsteuerung, die sich bei der Konkurrenz immer mehr durchsetzt, hat HTC dem Desire nicht spendiert. Telefonie: Im Labor bescheinigten die Tester dem HTC Desire weitestgehend gute Leistungen. Die Akkulaufzeit war für einen Test absolut in Ordnung, ein anderer wünschte sich wegen des großen Displays einen leistungsstärkeren Stromspeicher. Bei der Sprachqualität gab es nichts zu meckern, so lange man das HTC Desire am Ohr hält. Die Freisprechfunktion ist dagegen absolut unterirdisch schlecht ausgefallen. Ein Test bemerkte ein leichtes Hintergrundrauschen. Fazit: HTC nimmt Apples iPhone in die Zange. Überzeugte das Legend besonders in punkto Design, so hat das HTC Desire beim Internet die Nase gegenüber Apples Millionenseller leicht vorn. Schade nur das Optik und Verarbeitung nicht mit den inneren Werten mithalten können. So wird in der Käufergunst wohl weiterhin das iPhone vorne liegen. Note : 1,8
  15. HTC Incredible S Testbericht

    HTC Incredible S : HTC bringt mit seinen Neulingen HTC Incredible S und HTC Desire S zwei technisch voll ausgestattete Smartphones auf den Markt, die jedoch keine großen Innovationen mitbringen wie etwa LG zurzeit mit dem Optimus Speed oder dem Optimus 3D. HTC Incredible S und HTC Desire S sind technisch weitestgehend identisch. Das HTC Incredible S bringt allerdings die bessere Kamera und ein größeres Display mit. Optik & Verarbeitung: Das HTC Incredible S fällt auf den ersten Blick durch seine ungewöhnlich geformte Rückseite auf, die eine deutliche Ausbuchtung aufweist. Zwar ist das HTC Incredible S nicht aus einem einzigen Block gefräst, wie etwa das HTC Legend, trotzdem ist es erstklassig verarbeitet und sehr stabil. Dank leicht gummierter „Softtouch“-Oberfläche liegt das sehr flach gebaute Smartphone erstklassig in der Hand und ist zudem unempfindlich für Fingerabdrücke. Der Akkudeckel ist sehr fest mit dem Gehäuse verbunden. Das HTC Incredible S ist allerdings wegen der üppigen Displaydiagonale relativ groß geraten und könnte für kleine Hände daher schwer am Ohr zu halten sein. Display: Mit 4 Zoll in der Diagonalen ist der Touchscreen des HTC Incredible S vergleichsweise groß. Leider hat der Hersteller seinem Smartphone keinen AMOLED Screen verpasst, sondern nutzt die Super LCD Technologie, die laut Test zwar ähnlich brillante Darstellungen bietet, aber keine so kräftigen Farben ermöglicht, wie die von Samsung hergestellten AMOLED Displays. Zudem verbraucht ein LCD-Display naturgemäß mehr Strom als ein AMOLED. Dafür hat das Display des Incredible S eine Full-HD Auflösung spendiert bekommen. Hardware: Mit 768 MB Arbeitsspeicher und einem 1 GHz Single-Core Prozessor ist das HTC Incredible S zeitgemäß, aber nicht überragend ausgestattet. In den Benchmarktests zeigte das Incredible S aber mehr als ordentliche Leistungen, besonders im Bereich Grafik. Ausstattung: Internet & Connectivity: In Sachen Connectivity kann man die Sache beim HTC Incredible S eigentlich kurz machen: Das Smartphone hat alles an Bord, was man von einem modernen Handy erwarten darf. Schnelles HSPA und WLAN im N-Standard für schnelle Verbindungen ins mobile Internet, DLNA zum streamen medialer Inhalte an entsprechende Unterhaltungselektronik-Geräte und Bluetooth im allerdings nicht absolut aktuellen Standard 2.0 sind eingebaut. Das Streaming per DLNA klappt in der Praxis ausgesprochen gut. Im Test lud das HTC Incredible S Internetseiten sehr schnell, das Scrolling gelang allerdings nicht absolut flüssig. Dafür stellt das Handy Flash-Inhalte problemlos dar. Dank GPS Empfänger und kostenlos verfügbarer Google Maps Navigation taugt das Handy als mobiles Navigationsgerät Kamera: Im Bereich Kamera zeigen die Handys aus der HTC-Schmiede seit jeher Schwächen, da macht auch das HTC Incredible S keine Ausnahme. 8 Megapixel Foto Auflösung, Dual-LED Blitz und Videos in 720p Qualität klingen auf dem Papier gut, in der Praxis macht das Smartphone aber recht wenig aus diesen Voraussetzungen. Im Test erzeugte das HTC Incredible S eher durchschnittliche Bilder. Bei gutem Licht sind die Ergebnisse noch durchaus passabel, ist die Umgebung aber schlechter ausgeleuchtet, so werden die Fotos viel zu dunkel. Da hilft auch der recht helle Blitz nicht weiter. Im Gegenteil: Künstlich beleuchtete Bilder weisen eine deutliche Unschärfe auf. Die Videos in HD ready Auflösung sind zwar ausreichend scharf, ruckeln aber schon bei leichten Bewegungen deutlich. Der Video-Sound machte einen guten Eindruck, war den Testern aber insgesamt zu leise. Musik & Speicher: Mit ca. 900 MB, die der Nutzer zur freien Verfügung hat, ist der interne Speicher des HTC Incredible S sehr klein geraten, kann aber per microSD-Karte erweitert werden. Zum Wechseln des Speicherchips muss erfreulicherweise der Akku nicht entfernt werden. Der Musikplayer gefiel im Test mit einer hübschen CoverFlow Ansicht und hervorragendem Klang. Allerdings sollte man das bassschwache mitgelieferte Headset austauschen. Ein interessantes Extra ist die integrierte youtube-Videosuche. Bedienung: Das HTC Incredible S wird noch mit dem nicht mehr ganz aktuellen Android 2.2 ausgeliefert. Ein Update auf das neue Android 2.3 ist aber bereits angekündigt. Bei der Bedienung des HTC Incredible S kam es trotz guter Hardware ständig zu unschönen Rucklern, die mit dem erwarteten Android-Update behoben werden könnten. Von der Benutzerführung her konnte das HTC Incredible S im Test aber überzeugen. Die Reaktion des Touchscreens ist angenehm direkt und präzise. Telefonie: Die Gesprächsqualität des HTC Incredible S gefiel im Test mit der Einschränkung, dass an beiden Enden der Leitung ein leichtes Kratzen hörbar ist. Die Akkuausdauer bewegt sich im für Smartphones üblichen Bereich. Mehr als zwei Tage ohne Stopp an der Steckdose kommt das HTC Incredible S nicht aus. Der Empfang wurde im Test wiederum als gut beschrieben. Fazit: Das HTC Incredible S bringt beste Voraussetzungen für ein Top-Smartphone mit, die Ruckler bei der Bedienung sind aber äußerst unschön. Auch die Kamera könnte besser sein. Somit ist das HTC Incredible S leider kein wirkliches Spitzen-Smartphone. Mittlerweile gibt es auch schon besser ausgestattete Smartphone, wie das LG Optimus Speed und das Samsung Galaxy SII. Note : 1,6
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