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Holger

w-support.com - Handy FAQ vor Ort

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Holger

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W-Support
Firmenvorstellung

 

Eines der größten deutschen Repair-Center, die W-Support GmbH, hatte am 29.06.2015 Vertreter von Foren und Blogs zu einem Community Day eingeladen.

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Begonnen hat die Geschichte der Firma 1995 in einem Pferdestall in Hartmannsdorf (bei Chemnitz/Sachsen). Die KOMSA entstand aus Verärgerung des Firmengründers über die damalig mangelhafte Versorgung der Region mit Telekommunikationstechnik. Mittlerweile gilt die KOMSA-Gruppe in Sachen Umsatz und Kundenanzahl als der größte deutsche Telekommunikations-Distributor. Im Jahr 2000 wurde aus der Muttergesellschaft die W-Support herausgelöst.

In den drei Repair-Centern (eines davon in Polen) werden mittlerweile jährlich etwa 1 Million Reparaturen durchgeführt. In der Niederlassung  Hartmannsdorf sind es etwa 100.000 Geräte je Monat. Mit folgenden Herstellern wird aktuell zusammen gearbeitet: Bea-Fon, LG Electronics, Mobistel, Microsoft (Lumia und Nokia Mobilfunkgeräte), PocketBook, Samsung, Sharp, Sony Mobile bzw. Sony Ericsson und ZTE. An dem Wunschziel, Apple noch mit in diese Liste aufzunehmen, wird gearbeitet.

Etwa 80% der Reparaturen sind Garantiefälle ohne Kosten für den Endverbraucher.  Bei den kostenpflichtigen Schäden handelt es sich bei 90% um Displaydefekte.

„Wir sind anders wie die anderen“ leitet Axel Brandt, der Geschäftsführer der W-Support, die Begrüßungs-Gesprächsrunde ein.

Um eine Reparatur auch für den Endkunden wirtschaftlich zu halten, werden bei W-Support die Ersatzteilkosten immer mit den Wiederbeschaffungskosten des entsprechenden Gerätes abgeglichen. „Und das, obwohl die Ersatzteilpreise eigentlich immer konstant bleiben“, so Brandt.

Laut des Geschäftsführers, gleicht eine Smartphone- oder Tablet-Reparatur immer mehr einer „Operation am offenen Herzen“. Aus diesem Grunde wird Datensicherheit ganz groß geschrieben. Auch wir durften bei unserer Hausführung die Sicherheitsbereiche nicht betreten. In unregelmäßigen Abständen überzeugen sich die Hardwarehersteller auch von der Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsstandards – auch unangekündigt, wie mir ein Mitarbeiter verriet.

Die vier Punkte

  1. No Faults Found (NFF, Reparaturvermeidung)

  2. Repair Fulfillment (Reparatur und Versandlogistik)

  3. Recovery (Datenrettung)

  4. Recycling

stellen das Hauptaugenmerk der W-Support dar. Wobei der erste Punkt (NFF) auch sicherlich der Grund für das herzliche Stelldichein in Hartmannsdorf war. Vieles lässt sich auch in Foren oder Chats lösen. Vor allem scheinbare Fehler, die sich auf Fehlbedienung zurückführen lassen. In wie weit das für die W-Support eine abrechenbare Leistung ist, bleibt deren Geheimnis.

 

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Blick in das Repair-Center

 

 

In der umfangreichen und äußerst interessanten Führung durch die einzelnen Werkbereiche, erhielten wir einen Einblick über ein ausgeklügeltes Warenwirtschaftssystem, eines Hi-Tech-Reparaturbereiches und das Zusammenspiel beider. Beeindruckende Höhepunkte waren für uns die Lötverfahren, die Dichtigkeitsprüfungen bei wasserdichten Modellen, die Messtechnik und das logistische Zusammenspiel zwischen Geräteein- und –ausgang in kürzester Zeit. Hier setzen sich die Hartmannsdorfer mit 1 Tag ein hohes Ziel, welches aber nach eigenen Angaben meist erreicht wird.

 

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Es wurden uns einzelne Arbeiitsschritte erläutert

 

 

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Fehlersuche und Montage

 

Die in der Abschlussrunde gestellten Fragen durch die Gäste, zielten meist in eine Richtung:

Wie verhält es sich mit Garantieleistungen bei einem Gerät, auf welches eine Fremdsoftware aufgespielt wurde bzw. bei einem gerooteten Gerät? Die Antwort war klar und unmissverständlich: „Wird bei einem Gerät ein Eingriff in Form von Rooten festgestellt, so wird jeder Garantieanspruch abgelehnt. Auch dann, wenn der Fehler nichts mit dem Rootzugang zu tun haben kann. So wird z.B. auch ein defekter SIM-Slot nicht in Garantie repariert, wenn das Gerät softwaretechnisch nicht mehr im Originalzustand ist. Das sind die Vorgaben der Hersteller, an denen wir nicht vorbei können“. Denn bevor es überhaupt zur Fehleranalyse kommt, wird ein solcher Fremdeingriff schon abgeprüft und ggf. die Garantie abgelehnt.

Ein Punkt der außerdem immer wieder zu Missverständnissen führt, ist die Tatsache, dass nach erfolgreicher Reparatur immer die neueste Firmwarevariante des Herstellers aufgespielt werden muss. Auch dann, wenn der Kunde eine ältere Version bevorzugt.

Insgesamt war es ein informativer Tag in sehr freundlicher Atmosphäre. Gerne wieder!

 

Bildquelle: w-support.com GmbH

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el-ramon

Mal ganz ernsthaft.
Ich finde zB die Reparatur vom Display total überteuert und das obwohl die Firma ja so groß ist und eigentlich an die Ersatzteile dadurch um vieles günstiger ran kommen müsste. Da sind kleine 08/15 Handyläden um die Ecke um vieles günstiger.
Da müssten schon keine Ahnung was für wertvolle Daten (Zumeist Fotos von den eigenen Kindern oder skandalöse Fotos von der Freundin) auf dem Smartphone sein, damit es sich dann überhaupt lohnen würde.
Sicherlich geht das Geschäftsmodel auf, da immer wieder welche aus besagten oder anderen Gründen ihr Handy reparieren lassen was man ja anhand der Firmengröße sehr gut erkennt. Jedoch ist das auch der Grund warum der Preis eigentlich weiter runter gehen könnte.

Sorry, aber das ist halt meine persönliche Meinung.
 

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InterGeek

Ich denke mal die Preise setzen sich aus vielen Dingen zusammen. Zum einen wird man seine Werkzeuge und auch die Ersatzteile direkt beim Hersteller beziehen und die sind nun einmal teurer. Dann braucht man geschulte Mitarbeiter die dann jedes Gerät einzel in die Hand nehmen. Das ganze zu finanzieren kostet natürlich auch ein paar Euro.

Klar der Händler um die Ecke kann es oft günstiger, aber bist du dir sicher das er auch die notwendigen Erfahrungen hat und es fachmännisch macht? Dann ist die zweite Frage bezieht er originale Ersatzteile oder günstige Nachbauten die unter Umständen nicht so langlebig oder hochwertig sind. Es kann nämlich durchaus sein das ein günstig gemachtes Gerät nach einer Zeit wieder ausfällt. Es ist leider auch so das die großen Anbieter nach Vorgabe arbeiten müssen. Wenn der USB Stecker defekt ist muss dann z.B wenn der Hersteller es so will das gesamte Mainboard getauscht werden was dann 150 Euro kostet, ein unabhängiger Händler würde den alten Stecker auslöten und einen neuen einlöten. Würde dann 50 Cent für den Stecker und 40 Euro Arbeitszeit kosten.

Im Endeffekt muss der Nutzer entscheiden wie viel er bezahlen möchte für eine anständige Reparatur.

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